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Wasserstoff-Infrastruktur für eine nachhaltige Mobilität - Entwicklungsstand und Forschungsbedarf
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30.07.2012

Land stärkt Verbundforschung zur Elektromobilität mit rund 750.000 Euro an Forschungseinrichtungen in Karlsruhe, Ulm und Heilbronn

Land stärkt Verbundforschung zur Elektromobilität mit rund 750.000 Euro an Forschungseinrichtungen in Karlsruhe, Ulm und Heilbronn

Die Landesregierung stärkt die Verbundforschung zur Elektromobilität mit rund 750.000 Euro für vier Forschungsvorhaben. Koordiniert werden die Forschungsprojekte von der Fraunhofer Projektgruppe Neue Antriebssysteme in Karlsruhe, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Ulm und der Hochschule Heilbronn. Innerhalb der vier Forschungsprojekte arbeiten in Summe sieben Forschungsreinrichtungen und fünfzehn Unternehmen aus Baden-Württemberg zusammen an zukünftigen Lösungen für Elektromobilität.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid freuten sich, dass "vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit dem Förderprogramm gewonnen werden konnten, sich in Verbundforschungsprojekten mit Forschungseinrichtungen zu engagieren. Das sichert und schafft Arbeitsplätze".

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hatten folgende vier Verbundforschungsprojekte ausgewählt:

  • "IKT-basierte Erforschung des Fahrzeugverhaltens von Realkunden", koordiniert durch die Fraunhofer Projektgruppe Neue Antriebssysteme in Karlsruhe mit drei Verbundpartnern aus der Industrie
  • "Integrations- und Demonstrationsplattform für multimodale Mobilitätssysteme", koordiniert durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Produktentwicklung IPEK mit dem Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe (FZI), der Universität Stuttgart, Institut für Arbeitswissenschaften und Technologiemanagement (IAT) sowie sechs Verbundpartnern aus der Industrie
  • "Sicherheitsfahrwerk mit Elektro-Allradantrieb für E-Bikes und E-Motorräder", koordiniert durch die Universität Ulm, Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik (MRM) mit drei Verbundpartnern aus der Industrie
  • "Emissionsfreies Range Extending", koordiniert durch die Hochschule Heilbronn mit der Universität Stuttgart, Institut für Technische Mechanik (ITM) und drei Verbundpartnern aus der Industrie

Die Minister Bauer und Schmid: "Die Förderung von Verbundforschungsprojekten ist Teil unserer breit angelegten Strategie zur Förderung der Elektromobilität. Wir wollen erreichen, dass Wissenschaft und Wirtschaft als Innovationspartner verstärkt zusammenarbeiten, um den Weg von der Forschung zum marktfähigen Produkt zu beschleunigen - in der Fahrzeugtechnik, in der Speichertechnik und in der Informations- und Kommunikationstechnik."

 

(Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg)