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Starkes Signal zur Zukunft des Automobilbaus in Deutschland

Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch - Foto: (c) e-mobil BW / KD Busch
Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch - Foto: (c) e-mobil BW / KD Busch

Auf Initiative von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann haben am Freitag (7. Juli 2017) die Ministerpräsidenten der Auto-Länder

  • Baden-Württemberg (Winfried Kretschmann),
  • Bayern (Horst Seehofer),
  • Hessen (Volker Bouffier),
  • Niedersachsen (Stephan Weil) und
  • Nordrhein-Westfalen (Armin Laschet)

ein gemeinsames Positionspapier zur Zukunft der Automobilwirtschaft verabschiedet.

Hintergrund hierfür ist der sich beschleunigende Transformationsprozess der Automobilwirtschaft, welcher die gesamte Wertschöpfungskette von Forschung, Entwicklung, über Produktion, Beschaffung, Vertrieb bis in den Aftersales-Bereich und das Recycling betrifft. Parallel dazu müssen die Hersteller und zahlreichen mittelständischen Zulieferer die Herausforderungen der Einführung vollkommen neuer Fertigungsmethoden (Industrie 4.0) bewältigen.

Sämtliche Dimensionen dieses Wandels (Technologiewandel, Strukturwandel, Mobilitätswende, Energiewende) entfalten eine große Dynamik und müssen von den Akteuren in den Ländern parallel bearbeitet und vorangetrieben werden. Die fünf Ministerpräsidenten wollen gemeinsam die Weichen für das Gelingen stellen.

Länderübergreifende Aktivitäten

  1. Ladeinfrastruktur-Offensive
  2. Testfelder für neue Mobilitätsanwendungen und Maßnahmen zur Förderung der Intermodalität
  3. Maßnahmen zur besseren Verknüpfung der Verkehrsträger untereinander
  4. Zusammenarbeit und Bündelung von Mobilitäts-Apps und Verkehrssteuerung
  5. Austausch zur Batteriezellenforschung und –produktion
  6. Ökosysteme der Elektromobilität – Die komplette Wertschöpfungskette in den fünf Ländern
  7. Rasche Verbesserung der Flottenwerte bei Diesel-Fahrzeugen

Vorschläge an die Bundesregierung: Darüber hinaus laden die fünf Ministerpräsidenten den Bund ein, weitere Unterstützungsmaßnahmen für den Automobilstandort Deutschland kurz- und mittelfristig anzugehen. Hierzu wurden 10 Vorschläge für entsprechende Maßnahmen formuliert.

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