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Weitere Schnelllader für Baden-Württemberg

50 kw-Schnelllader an der Raststelle Sindelfinger Wald - Foto: (c) EnBW

Die Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald an der Autobahn A 8 hat zwei Schnellladesäulen für Elektroautos im Zuge des Ausbauprogramms des Bundes erhalten. Am Freitag, 24. Februar 2017 überzeugten sich Landesverkehrsminister Winfried Hermann MdL, Norbert Barthle MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie Dr.-Ing. Hans-Josef Zimmer, Mitglied des Vorstands der EnBW, und Franz Loogen, Geschäftsführer der e-mobil BW, vom Fortschritt der Elektromobilität auf Autobahnen.

Attraktivität der Elektromobilität steigern

„Es freut mich sehr, dass wir heute weitere E-Schnellladesäulen in Baden-Württemberg im Rahmen des Bundesförderprogramms für E-Ladesäulen an Raststätten in Betrieb nehmen können“, so Minister Hermann bei dem vor Ort Termin. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierte Förderprojekt „Schnellladenetz für Achsen und Metropolen - SLAM“ soll zusammen mit privaten Investoren – wie in diesem Fall der EnBW – den Aufbau eines Schnellladenetzes in ganz Deutschland ermöglichen. „Wir müssen die Attraktivität der Elektromobilität weiter steigern! Ein entscheidender Faktor dafür ist die Zahl der Ladesäulen entlang der Autobahnen.

34 Standorte für Schnelllader in BW

Im Rahmen des SLAM-Projekts werden zusammen mit der EnBW und der Autobahn Tank- & Rast GmbH in Baden-Württemberg 34 Tank- und Rastanlagen mit jeweils zwei Ladesäulen ausgestattet – davon sind bereits 29 Standorte errichtet und in Betrieb. Die Autobahn Tank & Rast GmbH und die Regierungspräsidien unterstützten die EnBW durch die Bereitstellung von Flächen, bei den erforderlichen Genehmigungen und bei den notwendigen baulichen Anpassungen.

Zukunftssicher: Standorte für höhere Ladeleistungen ausgelegt 

Pro Standort gibt es stets zwei 50-kW-Säulen, wobei jeweils eine nur mit CCS und 43 kW AC ausgerüstet ist und die andere als Multi-Charger durch die EnBW auf eigene Kosten mit dem zusätzlichen CHAdeMO-Stecker ausgestattet wurde. Die eigenwillige Logik ist der SLAM-Förderrichtlinie geschuldet. Technisch hat die EnBW an allen Stationen bereits den Grundstein für deutlich höhere Ladeleistungen gelegt. "Alle Standorte sind hochleistungsbefähigt und die Leitungen sind auf 150 kW ausgelegt“, erklärt Amadeus Regerbis, Leiter des DC-Projektes der ENBW. Sobald Fahrzeuge mit Ladeleistungen von 150 kW auf den Markt kommen, könnten einfach die Säulen ausgetauscht werden. „Wir haben es auch so aufgebaut, dass wir vom 630-kVA-Trafo mehrere Abgänge haben, sodass wir mehrere Säulen stellen können.“

Quelle: Verkehrsministerium Baden-Württemberg, electrive.net

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