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Cluster Elektromobilität Süd-West

Cluster Elektromobilität Süd-West

Landkarte und Logo Cluster Elektromobilität Süd-West - Foto: (c) e-mobil BW / KD Busch

Im weltweiten Wettbewerb gibt es zahlreiche Initiativen, die sich in Richtung Entwicklung der Elektromobilität positionieren und damit die heutige traditionell starke Stellung der deutschen Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie bedrohen. Um Baden-Württemberg in diesem Innovationswettlauf optimal zu positionieren, setzt das Land auf Clusterbildung.

Der bereits 2008 gegründete und seit 2010 von der e-mobil BW koordinierte Cluster „Elektromobilität Süd-West“ verfolgt das Ziel, einen bedeutenden Beitrag zur Umsetzung der Vision einer leistungsfähigen, schadstoffarmen und marktgetriebenen Mobilität zu leisten. Dabei liegt der Fokus auf den Strategiefeldern: Markt und Kosten, Handhabung und Komfort sowie Vernetzte Mobilität.

Der Cluster nutzt die einmaligen Möglichkeiten seiner Region Karlsruhe – Mannheim – Stuttgart – Ulm, um renommierte große, mittelständische und kleine Unternehmen aus den Technologiefeldern Fahrzeugbau, Energietechnik, Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie dem Querschnittsfeld Produktionstechnik mit Forschungsinstituten vor Ort zu vernetzen. Die e-mobil BW leistet dabei das Clustermanagement und unterstützt mit methodischen Ansätzen des modernen Projektmanagements die Aktivitäten des Clusters.

Der Spitzencluster-Wettbewerb

Im Jahr 2012 hat das Konsortium erfolgreich an der 3. Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs im Rahmen der Hightech-Strategie 2020 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teilgenommen. Mit der Auszeichnung ist eine Förderung in Höhe von 40 Millionen Euro für Forschungsprojekte verbunden, die die Entwicklung großserienfähiger Elektrofahrzeuge, deren Produktion, Ladetechnologien und IT-Lösungen vorantreiben sollen.

Der Zeitraum der Bundesförderung beträgt insgesamt fünf Jahre und endet 2017. Für die erste Förderphase bis 2015 sind bereits 13 innovative Projekte definiert und bewilligt. Zum Beispiel sollen neue Produktionsverfahren die Kosten für die Herstellung von Energiespeichern senken. Neue Konzepte für eine vernetzte Mobilität, kabelloses Laden oder ein neuartiges Diagnosemanagement zielen neben den Kosten auch auf Handhabbarkeit, Komfort und Umweltverträglichkeit ab.

Aufbauend auf den Projekten im Spitzencluster-Wettbewerb sollen mit einer zusätzlichen Förderung durch das Land Baden-Württemberg weitere Maßnahmen zur Clusterentwicklung umgesetzt werden. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die Internationalisierung des Clusters bilden dabei zentrale Elemente und sollen zum einen die bestehenden Arbeitsplätze sichern und zum anderen den Standort Baden-Württemberg attraktiver für neue Arbeitskräfte machen.

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