FAHRZEUGVERNETZUNG - page 61

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Vgl. Neukum et al. (2014).
Abbildung 44: Störung des Verkehrsflusses durch strengere Regelbeachtung. (Eigene Darstellung)
verhalten anpassen und so ebenfalls von positiven Wirkungen der
Assistenzfunktionen im Hinblick auf Energieeffizienz und Fahrkom-
fort profitieren können.
Für einige Fahrerassistenzsysteme (z. B. Notbremsassistent
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) wur-
de zwar die Interaktion zwischen Fahrern und Fahrzeug detailliert
untersucht. Grundsätzliche und umfassende Analysen zum Ein-
fluss des durch Assistenzsysteme veränderten Fahrverhaltens auf
andere (menschliche) Verkehrsteilnehmer stellen aber wegen der
Vielfalt und Entwicklungsdynamik der Assistenzfunktionen und ih-
rer Wechselwirkungen eine Herausforderung dar und sind noch
immer Gegenstand der Forschung.
Das EU-Projekt SARTRE (siehe Abschnitt 3.1) untersuchte die Wir-
kung des Kolonnenfahrens auf andere Verkehrsteilnehmer. Dazu
wurden umfangreiche Feldtests zum Platooning mit einem Lkw als
Pulkführer und mehreren Pkw als Folgefahrzeuge auf einer Auto-
bahn im öffentlichen Verkehr durchgeführt.
Hochbelastete Einfahrt
Problem
- Bei strenger Auslegung des Rechtsfahrgebots ist ein
Spurwechsel nach links als Einfahrhilfe nicht zulässig
Stau/Halte auf Beschleunigungsstreifen möglich (Gefahr!)
- Bei Wahlfreiheit linker Fahrstreifen attraktiver
Überlastungsgefahr
- Zielkonflikt System- vs. individuelles Optimum
- Ähnliche Situation auch bei Fahrbahnverengung
(Ende eines Fahrstreifens)
Automatisiert fahrendes Fahrzeug
(ohne Überwachung/Eingriff durch einen Menschen)
Durch einen Menschen gelenktes Fahrzeug
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