Modellkommunen - page 16

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Wie geht es weiter? Wie können die Erfahrungen der Modellkommunen sowie der Modell-
regionen- und Schaufenster-Projekte weitergegeben werden? Ganz einfach! Wenn alle an
einem Strang ziehen und die gewonnenen Erkenntnisse auf andere Städte, Kommunen und
in die Fläche Baden-Württembergs übertragen. Initiativ, engagiert und systematisch.
Mobilität neu denken. Jetzt!
Den Wandel aktiv gestalten
Jede Kommune ist anders – finden Sie Ihre eigene e-mobile Lösung
Baden-Württemberg hat 1.101 Städte und Gemeinden. Ihr Mobilitätsver-
halten, ihre Mobilitätsbedürfnisse sowie regionalen Voraussetzungen
und damit die Rahmenbedingungen zur Einführung der Elektromobilität
sind so unterschiedlich wie die Regionen selbst: die Regionen und
Regierungsbezirke im Land haben ganz unterschiedliche sozio-ökonomi-
sche Strukturen und die Kommunen umfassen ein breites Spektrum
zwischen dichtbesiedelten Städten und mehr oder weniger abgelegenen
ländlichen Räumen.
Die Städte und Kommunen kennen die Bedürfnisse ihrer Bewohner, der
Pendler oder der Touristen am besten und wissen um die Rahmenbedin-
gungen. Auf der Suche nach einem bedarfsgerechten Mobilitätskonzept
kommt ihnen die entscheidende Rolle zu. Sie sind gefragt, die individuel-
len Potenziale zu erkennen.
Je nach Ausgangssituation und aktuellem Mobilitätsgeschehen muss
jede Kommune ihr eigenes „Mobilitätsbündel“ schnüren. Es gibt nicht
die eine, ideale Strategie zur Einführung der Elektromobilität. Individuali-
tät und bedarfsgerechte Anpassung sind Trumpf für einen erfolgreichen
Wandel.
Gemeinsam an einem Strang ziehen
Für eine gelungene Gestaltung nachhaltiger Mobilität und die erfolgrei-
che Einführung neuer Mobilitätsformen und Technologien ist es wichtig,
alle relevanten Akteure frühzeitig einzubeziehen. Bürger, Unternehmen,
Banken, lokale Energieversorger, Mobilitätsdienstleister und Verkehrsbe-
triebe müssen von Anfang an gemeinsam mit den Kommunen an einem
Tisch sitzen. Elektromobilität braucht viele kluge Köpfe.
Die Erfahrung aus den e-mobil BW Modellkommunen hat gezeigt, die
Teilhabe fördert die Akzeptanz und das Engagement aller Beteiligten.
Strukturen und Prozesse können sich nur ändern, wenn die Menschen
dazu bereit sind, diese Veränderungen mitzutragen und tatsächlich
umzusetzen. Gelingt diese Überzeugungsarbeit, dann können auch neue,
teils unkonventionelle Konzepte erfolgreich auf den Weg gebracht
werden.
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