SCHAUFENSTER ELEKTROMOBILITÄT - page 39

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Laufzeit: 01/2012 – 12/2015
Fördermittelgeber: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg
Projektpartner:
Alle Ministerien des Landes sowie deren nachgeordnete Bereiche (u. a. Regierungspräsidien, Oberfinanzdirektion, Landes-
betriebe sowie Landesbeteiligungen in vollständigem Landesbesitz)
Gefördertes Fahrzeug für das Klinikum am Weissenhof
Ansprechpartner:
Christoph Mittermayr
Ministerium für Verkehr und Infrastruktur
Baden-Württemberg
Hauptstätter Straße 67
70178 Stuttgart
T. +49 711 231 5678
den Fahrzeuge, deren Leasingverträge ohnehin auslaufen
oder die ausgemustert werden. Zudem können auch Pe-
delecs sowie E-Roller gefördert werden.
Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat zu-
sammen mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirt-
schaft und Organisation (IAO) bei den Regierungspräsi-
dien, welche über die größten Fuhrparks verfügen, eine
Flottenanalyse durchgeführt. Im Zuge der sechsmonati-
gen Untersuchung wurden die Potenziale für den Einsatz
von Elektrofahrzeugen in den dortigen Fuhrparks er-
mittelt. Die Dienststellen des Landes wurden zudem mit
Veranstaltungen über die Möglichkeiten der Förderung
informiert. Sie hatten hierbei auch die Möglichkeit, sich
zum Einsatz von Elektro- und Hybridfahrzeugen in den
Flotten auszutauschen, sich vor Ort mit den Herstellern
über die Anforderungen an die Fahrzeuge zu unterhalten
und diese auch ausgiebig zu testen.
Seit Projektbeginn wurden vom Ministerium für Verkehr
und Infrastruktur bis Mitte Oktober 2015 insgesamt 94
Elektro- und Hybridfahrzeuge mit elektrischem Antrieb
sowie 368 Pedelecs für die Dienststellen der Landesver-
waltung bewilligt. Die Nachfrage der Dienststellen ist wei-
terhin hoch.
Dieser Trend schlägt sich auch im Hinblick auf den
CO
2
-Ausstoß der Landesfahrzeugflotte nieder. Im Zeit-
raum August 2011 bis August 2014 konnten die CO
2
-Emis-
sionen der zur Personenbeförderung eingesetzten Fahr-
zeuge von durchschnittlich 148,1 g/km auf 131,9 g/km
verringert werden.
Ausblick
Die Landesverwaltung wird den erfolgreich eingeschlage-
nen Weg zur schrittweisen Elektrifizierung der Landes-
fahrzeugflotte weiter fortführen. Die bislang anvisierte
Obergrenze von 130 g CO
2
/km wird im Pkw-Fuhrpark
der Landesregierung bereits nahezu erreicht. Seit dem
1. September 2015 gilt in der Landesverwaltung ein neu-
er Zielwert: Bis zum Jahr 2020 sollen die durchschnitt-
lichen CO
2
-Emissionen im Flottenmix auf 95 g CO
2
/km
abgesenkt werden.
Flotten und
gewerbliche Verkehre
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