SCHAUFENSTER ELEKTROMOBILITÄT - page 40

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RheinMobil
Wirtschaftliche Elektromobilität im deutsch-französischen Grenzverkehr
Ein Mobilitäts-Modell, das Grenzen überschreitet
Projektbeschreibung
Kann man mit dem E-Fahrzeug in bestimmten Anwen-
dungen gegenüber einem konventionellen Fahrzeug sogar
Geld sparen? Dieser Frage sind die Firmen Michelin und
Siemens gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für
Technologie, dem Fraunhofer-Institut für System- und
Innovationsforschung ISI und dem Mobilitätsdienstleis-
ter e-Motion Line im Projekt RheinMobil nachgegangen.
Ziel des Projekts war es, innerhalb von drei Jahren in ei-
nem grenzüberschreitenden Flottenversuch im Pendler-
(Michelin) und Dienstfahrtenverkehr (Siemens) den
Nachweis zu erbringen, dass in bestimmten Einsatz-
profilen ein wirtschaftlicher Betrieb von E-Fahrzeugen
möglich ist. Zentraler Inhalt war es, die jährliche Fahr-
leistung der E-Fahrzeuge in Frankreich und Deutschland
durch intelligente Optimierung der Einsatzprofile unter
Berücksichtigung der Ladezeiten zu maximieren.
In der Begleitforschung wurden sowohl physikalisch-tech-
nische Fragestellungen über den Energieverbrauch und
das Lade- und thermische Verhalten der Batterien nach-
gegangen sowie Optimierungspotenziale aufgezeigt, als
auch die Nutzerakzeptanz und der ökologische Mehrwert
von E-Fahrzeugen betrachtet.
Projektverlauf und Ergebnisse
Im Projekt sind wie geplant sieben E-Fahrzeuge zum Ein-
satz gekommen sowie dreizehn konventionelle und drei
Gleichstromschnellladungsladepunkte aufgebaut worden.
Hinsichtlich der Auslastungssteigerung konnte das dritte
Berufspendlerverkehr und Dienstfahrten zwischen
festen Standorten eigenen sich für E-Fahrzeuge
Über 400.000 rein elektrisch gefahrene Kilometer
im Projekt
Durchschnittliche monatliche Fahrleistung von
ca. 3.500 km pro Fahrzeug
Ein Mix aus schneller und konventioneller Ladung
erhöht die Verfügbarkeit und schont die Batterie
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