SCHAUFENSTER ELEKTROMOBILITÄT - page 47

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Laufzeit: 01/2013 – 06/2016
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektpartner:
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden HOPPECKE Technologies GmbH & Co. KG, Zwickau Universität Rostock
Universität Stuttgart
Feldtest-Kommunen:
Landeshauptstadt Stuttgart Stadt Ludwigsburg Stadt Wismar
Die Feldtestmaschinen sind bereit für ihren Einsatz
Ansprechpartner:
Linda Schrödter
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28–40
71364 Winnenden
T. +49 7195 14 3918
Transportfahrt aufzuladen. Diese Komponenten in einem
Fahrzeug mit Knicklenkung und damit sehr begrenztem
Bauraum unterzubringen, war eine besonders knifflige
Aufgabe. Abschließend musste für das Zusammenspiel
aller Elemente eine neue Software zur Gerätesteuerung
programmiert werden.
Mit der Entwicklung und dem Aufbau der fünf Feldtest-
maschinen ist es erstmals gelungen, eine Kompakt-Kehr-
maschine mit der neuen Plug-In Hybrid-Technik zu
betreiben. Das Batteriesystem kann mit einem leistungs-
starken Ladegerät innerhalb kürzester Pausenzeiten wie-
der aufgeladen werden. So bewältigen die Hybrid-Fahr-
zeuge die gleichen Aufgaben, wie ihre Geschwister mit
Diesel-Antrieb. Auf Komfort – zum Beispiel eine Klima-
anlage – muss weder im rein elektrischen noch im Ran-
ge-Extender-Betrieb verzichtet werden.
Die ersten fünf entwickelten eKommunalfahrzeuge wur-
den an Kommunen für den Testbetrieb übergeben. Dabei
werden Daten aufgezeichnet, die präzise Informationen
über die verschiedenen Einsatz- und Lastprofile liefern.
Mit diesen gewonnenen Erkenntnissen können die ein-
gesetzten Energiewandler optimiert werden, um die Ein-
satzmöglichkeiten der Hybridfahrzeuge zu erweitern.
Ausblick
Der bisherige Projekterfolg zeigt, dass Fahrzeuge mit
Knicklenkung als Plug-In Hybrid konzipiert werden
können. Im nächsten Schritt kann der verwendete alter-
native Antrieb auch auf größere Geräteträger projiziert
werden, um das Portfolio an Elektrofahrzeugen im Kom-
munalbereich weiter auszubauen. Im Fokus stehen da-
bei Maschinen der Ein-Kubikmeter-Klasse. Nach wie vor
besteht die Herausforderung darin, die Effizienz zu stei-
gern – bei gleichzeitiger Senkung der Kosten. Weitere
Erkenntnisse müssen auch in Bezug auf die Wartung der
Maschinen gewonnen werden. Denn: Alternative Fahr-
zeugkonzepte werden in den Kommunen der Zukunft an
Bedeutung gewinnen.
Flotten und
gewerbliche Verkehre
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