SCHAUFENSTER ELEKTROMOBILITÄT - page 81

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Laufzeit: 11/2012 – 09/2015
Im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg mit Mitteln
der Baden-Württemberg Stiftung
Projektpartner:
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
InnoZ - Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH
Diagramm eines Markthochlaufs für den Besitz von Elektrofahrzeugen
Ansprechpartner:
Sebastian Gölz
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme
Heidenhofstraße 2
79110 Freiburg
T. +49 761 4588 5228
Personen wurden jedoch je nach Zweck unterschiedlichen
Typen zugeordnet, d h die Verkehrsmittelwahl ist ab-
hängig vom Zweck Es zeigt sich unabhängig vom Zweck,
dass das größte Potenzial für die Nutzung von Elektroau-
tos von den Personen gesehen wird, die hauptsächlich auf
ein Auto bei ihrer Fortbewegung zurückgreifen oder ver-
schiedene Verkehrsmittel miteinander kombinieren
Zum anderen wurden die Befragten in Gruppen unter-
teilt nach ihrem Interesse an Elektroautos Es zeigt sich,
dass die Gruppe der aktuellen Nutzer sowie derer, die in
naher Zukunft ein Elektrofahrzeug kaufen wollen, noch
sehr klein ist Der Faktor, der die Kaufwahrscheinlichkeit
am stärksten beeinflusst, ist die Kompatibilität im Alltag.
Kompatibilität umfasst zum einen die Passung mit Mo-
bilitätsbedürfnissen im Alltag, zum anderen aber auch,
inwieweit ein Elektroauto zur Persönlichkeit passt und
zeigt, was einem wichtig ist
Alle Daten kombiniert ausgewertet deuten darauf hin,
dass Menschen mit einer Affinität zu Fahrrädern und
Umweltbewusstsein sich trotzdem gezwungen sehen, auf
Arbeitswegen ein Auto zu benutzen Diese Personen äu-
ßern gleichzeitig eine hohe Bereitschaft, künftig ein Elek-
trofahrzeug zu benutzen Auch hieraus lassen sich kon-
krete Maßnahmen zur Verbreitung ableiten Ergebnisse
zu Zahlungsbereitschaften für Elektrofahrzeuge aus der
Befragung wurden mit einem Markthochlaufmodell des
Fraunhofer ISI verbunden Aus der Potenzialstudie wur-
de deutlich, dass zusätzlich zu den Privatfahrzeugen die
gewerblich genutzten Fahrzeuge eine große Verbreitungs-
möglichkeit bieten
Ausblick
In Zukunft können die erhobenen Daten dazu dienen,
noch differenzierter die Unterschiede zwischen Personen-
gruppen mit unterschiedlichem Interesse an Elektromo-
bilität zu analysieren und auch den Zusammenhang mit
anderen alternativen Mobilitätsformen wie Carsharing zu
betrachten
Projektübergreifende
Forschung
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