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Autonom und elektrisch unterwegs mit UNICARagil

Foto: (c) Institut für Kraftfahrzeuge (ika), RWTH Aachen University
Fahrzeugarchitektur bestehend aus Energiebordnetz, agilen Antriebseinheiten und Sensormodulen zur Umfelderfassung

Das am 8. März 2018 unter Federführung der RWTH Aachen gestartete Projekt UNICARagil verbindet 14 Hochschulinstitute und sechs Unternehmen aus ganz Deutschland. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Leuchtturmprojekt mit rund 23 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms "Mikroelektronik aus Deutschland - Innovationstreiber der Digitalisierung. 

Bis 2022 sollen emissionsfreie und fahrerlose Fahrzeuge mit modularem Aufbau für vier konkrete Anwendungsfälle in Logistik und Personentransport entwickelt werden. Im Projekt UNICARagil werden dabei die neuesten Forschungserkenntnisse zum automatisierten vernetzen Fahren und zur Elektromobilität gebündelt. Die Fahrzeuge sollen vielseitig nutzbar, effizient, komfortabel und sicher sein. Am Ende des Projekts werden die neuen Fahrzeuge auf öffentlichen Testfeldern in Deutschland erprobt.

Baden-württembergische Partner stark vertreten

„Besonders erfreulich ist, dass viele baden-württembergische Akteure an diesem wichtigen Projekt beteiligt sind und ihr exzellentes Know-how einbringen können. Mit der Universität Stuttgart, der Universität Ulm und dem Karlsruher Institut für Technologie sind gleich drei Forschungsschwergewichte aus dem Südwesten und aktive Partner unseres Spitzenclusters Elektromobilität Süd-West an UNICARagil beteiligt,“ sagte e-mobil BW-Geschäftsführer Franz Loogen zum Start des Projektes. Die Fähigkeit Forschungsallianzen zu schmieden, Cluster und Netzwerke für die Weiterentwicklung innovativer Ideen zu nutzen, sei ein entscheidender Erfolgsfaktor, um international wettbewerbsfähig zu sein.

Autonome, agile und elektrische Fahrzeuge

Das UNICARagil Vorhaben bietet die Chance auf vielfältige Innovationen bei Komponenten und Systemen für autonome elektrische Automobile sowie bei der Umsetzung automatisierter Fahrfunktionen. Mit der Entwicklung einer neuen disruptiven, modularen Fahrzeugarchitektur für agile, autonome Fahrzeugkonzepte sollen das Fahrzeug und seine Entwicklungsprouzesse neu aufgestellt werden. Damit können Grundlagen für einen nachhaltigen und intelligenten Straßenverkehr, neuartige Mobiliäts- und Transportkonzepte, Verbesserungen der Verkehrssicherheit sowie eine Steigerung der Lebensqualität im urbanen Raum geschaffen werden.

Quelle: RWTH Aachen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, e-mobil BW

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