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Elektromobilität

13 Millionen Euro für Batterierecycling

Das Forschungsprojekt DeMoBat beschäftigt sich im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW damit, wie Batterien und Antriebe für E-Autos robotergestützt demontiert und damit besser recycelt werden können.

Foto: (c) dpa

Umweltminister Franz Untersteller hat am 23. Januar 2020 die Förderbescheide für die Demontagefabrik „DeMoBat“ in Höhe von 13 Millionen Euro überreicht. Damit unterstützt das Land ein Forschungsprojekt, bei dem Batterien und Antriebe für E-Autos robotergestützt demontiert werden. Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW wird das Forschungsprojekt, das in Deutschland einmalig ist, vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Ein Konsortium mit 13 Projektpartnern aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft setzen das Forschungsrojekt um. Koordinator der Gruppe ist Professor Alexander Sauer, Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA).

„Wenn es uns mit dem Forschungsprojekt gelingt, durch unterschiedliche, umweltschonende Verfahren Einzelteile wie Kobalt, Nickel und Graphit industriell und automatisiert wiederzuverwerten, machen wir uns nicht nur unabhängiger von Rohstoffimporten, sondern können auch die Umweltbilanz von E-Fahrzeugen deutlich verbessern. Wir schonen damit seltene Rohstoffe und bringen außerdem den deutschen Industriestandort voran,“ sagte Untersteller bei der Übergabe.

Die Demontagefabrik soll industrienah errichtet werden. Daneben wird ein Kompetenzzentrum gegründet, um die weitere Entwicklung des Projekts mit drei Teilprojekten technologisch und wirtschaftlich zu begleiten. „Für uns ist wichtig zu überprüfen, ob sich die Demontagefabrik für die Wirtschaft und den Umweltschutz nachhaltig bezahlt macht“, hob Untersteller hervor.

Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg