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Ladeinfrastruktur

Förderaufrufe für öffentliche Ladeinfrastruktur

Das Bundesverkehrsministerium hat zwei Förderaufrufe im Rahmen der Förderrichtlinie "Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland" ausgeschrieben. Unternehmen, Städte und Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen können ab dem 31. August bzw. 9. September Anträge stellen.

Unternehmen, Städte und Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen können Förderanträge für den Aufbau von Ladeinfrastruktur stellen. Foto: (c) Shutterstock/Scharfsinn

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die ersten beiden Förderaufrufe der neu aufgelegten Förderrichtlinie „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ veröffentlicht.

Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur

Im ersten Förderaufruf können Unternehmen, Städte und Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen von 31. August 2021 bis 18. Januar 2022 Förderanträge stellen. Gefördert werden:

  • rund 9.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt (Normalladepunkte),
  • rund 9.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte mit einer Ladeleistung von mehr als 22 Kilowatt, an denen ausschließlich das Laden mit Gleichstrom (DC) möglich ist (DC-Schnellladepunkte) und
  • der zu einem geförderten Ladepunkt gehörende Netzanschluss bzw. die Kombination aus Netzanschluss und Pufferspeicher.

Unterstützt werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Alle Ladesäulen müssen öffentlich zugänglich sein und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎

Nachrüstung öffentlicher Ladeinfrastruktur

Der zweite Förderaufruf zielt zum einen auf die Modernisierung der Ladesäulen mit Blick auf eine höhere Ladeleistung und mehr Ladekomfort. Zum anderen sollen bereits bestehende Ladeinfrastruktur für alle öffentlich zugänglich gemacht werden. Damit können ab dem 9. September 2021 Unternehmen, Städte und Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und auch Privatpersonen die Nachrüstung bereits vorhandener öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur gefördert bekommen.

Insgesamt stellt das Bundesverkehrsministerium für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur bis Ende 2025 insgesamt 500 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, insgesamt mindestens 50.000 Ladepunkte - davon mindestens 20.000 Schnellladepunkte - zu errichten.

Quelle: BMVI