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Ladeinfrastruktur

Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“

Mit dem Förderprogramm "Ladeinfrastruktur vor Ort" beschleunigt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 300 Millionen Euro den Aufbau von Ladestationen speziell für kleinere und mittlere Unternehmen sowie kommunale Unternehmen. Ab dem 12. April bis Ende des Jahres können Förderantrage gestellt werden.

KMU und komunale Unternehmen erhalten für den Aufbau von Ladepunkten bis zu 80 Prozent der Investitionskosten. Foto: (c) istockphoto.com / querbeet

Rasant steigende Zahlen bei den Zulassungen von E-Fahrzeugen machen den beschleunigten Aufbau von Ladesäulen dringend nötig. Mit dem neuen Förderprogramm "Ladeinfrastruktur vor Ort" beschleunigt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nun den Aufbau von Ladestationen und stellt dafür 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Kommunale Unternehmen sind antragsberechtigt

Förderanträge können kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) ab dem 12. April bis Ende des Jahres stellen. Insbesondere kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sowie Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sind zur Antragstellung aufgerufen. Dabei werden bis zu 80 Prozent der Investitionskosten übernommen und im "Windhundverfahren" bewilligt, die Mittel werden also nach der zeitlichen Reihenfolge der Antragstellung vergeben. Die Ladeinfrastruktur muss bis zum 31. Dezember 2022 umgesetzt werden.

Die Förderung im Überblick

Im Detail unterstützt das Programm "Ladeinfrastruktur vor Ort"

  • den Kauf von Normalladeinfrastruktur (AC und DC) (3,7 kW bis 22 kW) mit bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten, max. 4.000 Euro pro Ladepunkt,
  • den Kauf von Schnellladeinfrastruktur (DC) von 22 kW bis maximal 50 kW bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten, max. 16.000 Euro pro Ladepunkt,
  • den Anschluss an Niederspannung inkl. Installations- und Aufbaukosten in Höhe von 80 Prozent der Gesamtkosten, max. 10.000 Euro Förderung pro Standort,
  • den Anschluss an Mittelspannung in Höhe von 80 Prozent der Gesamtkosten, max. 100.000 Euro Förderung pro Standort.

Außerdem gilt es zu beachten, dass bei beschränkter Zugänglichkeit des Ladepunktes (Öffnungszeiten: mindestens 12/6) eine Absenkung der Förderhöhe auf 50 Prozent der Förderung erfolgt und die geförderten Ladepunkte vertragsbasiertes Laden, Roaming und Ad-hoc-Laden ermöglichen müssen. Verpflichtend ist auch Strom aus erneuerbaren Energien.

Quelle: BMVI