Das industrielle Fundament Baden-Württembergs ist stark, doch Bürokratie, hohe Kosten und geopolitische Dynamiken bremsen die Automobilbranche. Eine aktuelle Studie der e-mobil BW liefert dazu wertvolle Einblicke und analysiert die Standortfaktoren für die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der baden-württembergischen Automobilindustrie. Die Analyse mit Lösungsansätzen für Politik und Wirtschaft steht ab sofort kostenfrei zur Verfügung.
Die Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO im Auftrag der e-mobil BW untersucht die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit Baden-Württembergs in einer Phase tiefgreifender technologischer und globaler Veränderungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche zentralen Standortfaktoren die Automobilindustrie beeinflussen.
Als größte Belastung für Baden-Württemberg identifiziert die Studie den Faktor Bürokratie, da insbesondere mittelständische Betriebe hohe Anteile ihrer Arbeitszeit für externe Nachweise aufwenden müssen. Hinzu kommen im internationalen Vergleich sehr hohe Arbeitskosten. Zudem mindern schwer planbare energiepolitische Rahmenbedingungen die Produktivität der Unternehmen und drücken die Motivation der Beschäftigten.
Um dem entgegenzuwirken und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu erhalten, identifiziert die Studie vier zentrale Hebel:
Fazit der Studie: Um die internationale Spitzenstellung des Landes nachhaltig zu sichern, müssen Politik, Wirtschaft und Forschung das industrielle Fundament Baden-Württembergs stabilisieren - durch gemeinsamen Bürokratieabbau, Kostensenkungen sowie die Förderung von Innovation und Resilienz.
Die vertiefenden Analysen sowie umfassenden Handlungsempfehlungen stehen in der „Analyse der Standortfaktoren für die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der baden-württembergischen Automobilindustrie“ hier kostenlos zum Download zur Verfügung.
Darüber hinaus finden Sie in unserer Publikationsdatenbank viele weitere Studien und Publikationen der e-mobil BW rund um die Transformation der Automobilbranche, zur Elektromobilität, Wasserstoff und Digitalisierung.
