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Klimaschutz & Verkehr

Der Klimaschutz stellt eine der besonderen Herausforderungen unserer Zeit dar. Deutschland ist bindende internationale Verpflichtungen eingegangen: Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 sinken, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels einzudämmen. Für den Verkehrssektor bedeutet das eine Reduktion von 40 bis 42 % bis 2030. 

Trotz gestiegener Effizienz der Fahrzeuge, sind die Treibhausgasemissionen nicht gesunken. Der Grund: Immer mehr Verkehr durch mehr Pendler oder Päckchen sowie der Trend zu größeren und schwereren Fahrzeugen. Es gilt, die CO2-Emissionen des Verkehrssektors deutlich zu reduzieren, ohne Mobilität zu beschränken, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft auf’s Spiel zu setzen oder die soziale Teilhabe zu gefährden. Auf den ersten Blick scheinen diese Herausforderungen unvereinbar zu sein. Die e-mobil BW engagiert sich mit all ihren Aktivitäten – unter anderem bei der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität – dafür, diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen und konkrete Strategien zu erarbeiten, wie wirksamer Klimaschutz in der Praxis Wirklichkeit werden kann. Als eine wichtige, unabhängige Kompetenzstelle für Land und Bund, bringt e-mobil BW technologieoffen verschiedene Technologien und Maßnahmen mit einem hohen Innovationstempo voran.  

Aktuelles zu Klimaschutz & Verkehr

Elektromobilität

Botschaft des "Autogipfels": E-Mobilität voranbringen

Klimaschutz & Verkehrssektor

Fokus auf Innovation und Beschäftigung

Digitalisierung

Clevere Stadt sucht intelligente Vernetzung

Klimaschutz & Verkehrssektor

Strategiedialog Automobilwirtschaft BW - Jahresveranstaltung 2019

Technologieoffenheit

Lösungselemente können neue Technologien wie Elektro- und Wasserstoffmobilität, synthetische Kraftstoffe und Nutzungsinnovationen sein, die in verschiedenen Projekten aufgegriffen werden. Dabei ist es ein Anliegen von e-mobil BW, die verschiedenen Technologien und Maßnahmen parallel und mit einem hohen Innovationstempo voranzutreiben. Ein iterativer Ansatz ist notwendig, um die Auswirkungen und komplexen Wirkzusammenhänge der gewählten Maßnahmen kontinuierlich zu überprüfen und gegebenenfalls bedarfsgerecht nachsteuern zu können. Viele Instrumente und Maßnahmen erfordern Investitionsentscheidungen und einige dieser Entscheidungen erzeugen auch Lasten. Richtungsentscheidungen mit langem Wirkungshorizont müssen getroffen werden und falls erforderlich eine gerechte Lastenverteilung vorgenommen werden.

Die geplanten Meilensteine der Bundesregierung zum Jahr 2030 und 2050 im Klimaschutzplan erscheinen weit entfernt. Dennoch muss frühzeitig gehandelt werden, damit die getroffenen Maßnahmen rechtzeitig ihre Wirkung entfalten können. Bis beispielsweise andere und oft elektrische Fahrzeuge in höherer Anzahl produziert und genutzt werden, große Mengen synthetischen Kraftstoffs hergestellt oder importiert werden, die digitale Infrastruktur für eine vernetzte Mobilität ausgebaut ist, die Kapazitäten bei Bus und Bahn deutlich erhöht sind, Fahrradwege gebaut sind und vieles mehr, werden hohe finanzielle und zeitliche Investitionen mit teilweise langen Umsetzungszeiträumen erforderlich sein.

Klimaschutz gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Zeit und ist eine Frage der Verantwortung gegenüber jetzigen und kommenden Generationen. Klimaschutz im Verkehr bedeutet, CO2-Emissionen des Verkehrs zu verringern und durch Optimierung des Verkehrssystems die Mobilität des Einzelnen zu verbessern. Klimaschonende Verkehrspolitik muss ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten gleichermaßen Rechnung tragen. Investitionen in klimafreundliche und ressourcenschonende Produkte und Dienstleistungen sind auch Investitionen in Zukunftsmärkte und bieten Wachstumschancen. Klimaschutzmaßnahmen sollten auch einen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland und für die internationale Wettbewerbsfähigkeit leisten.