Im e-mobil BW Datencenter informieren aktuelle Grafiken und Daten rund um die Themen Bestand und Neuzulassungen (PKW, LKW und Busse), Stromladeinfrastruktur und Wasserstofftankstellen, Antriebsarten und über die Automobilwirtschaft in Baden-Württemberg und Deutschland.

Der quartalsweise erscheinende e-mobil BW Datenmonitor zeigt eine Zusammenstellung aktueller Fakten zu technologischen Trends rund um das automatisierte, vernetzte und elektrische Fahren und zu Strukturdaten der Automobilwirtschaft in Baden-Württemberg und Deutschland. Die Ausgaben des e-mobil BW Datenmonitors und die auf dieser Seite genannten e-mobil BW Studien sind als PDF unter Publikationen abrufbar.
Im aktuellen Datenmonitor können jeweils detaillierte Informationen zur Bestands- und Neuzulassungsentwicklung von Pkw, Bussen und Lkw in Baden-Württemberg und Deutschland nach Kraftstoffarten abgerufen werden. Diese Daten geben einen umfassenden Überblick über die Veränderungen im Fahrzeugbestand nach Antriebsarten. Darüber hinaus enthält der Datenmonitor Informationen zur Entwicklung der Tank- und Ladeinfrastruktur für Pkw und Nutzfahrzeuge in Baden-Württemberg. Dies umfasst sowohl die Anzahl als auch die Verteilung der Tankstellen und Ladepunkte.
Jedes achte Fahrzeug in Baden-Württemberg hat einen elektrifizierten Antrieb
Zum Stichtag 01.10.2025 ist der Pkw-Bestand in Baden-Württemberg leicht um 0,3 Prozent auf insgesamt 7.007.850 Fahrzeuge gestiegen. Die dominierenden Antriebsarten sind weiterhin Benziner (58,9 % / 4.128.876 Fahrzeuge) und Diesel (27,3 % / 1.913.024 Fahrzeuge), wobei beide Segmente weiter rückläufig sind. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Benziner um 1,8 Prozent, die der Diesel-Pkw um 2,8 Prozent. Diese Entwicklung zeigt sich in ähnlicher Größenordnung auch bundesweit. Trotz der Verschiebungen entfallen damit weiterhin rund 86 Prozent des Pkw-Bestands in Baden-Württemberg auf konventionelle Antriebe.
Der Trend zu elektrifizierten Antrieben setzt sich fort:
Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) verzeichneten in Baden-Württemberg einen Zuwachs von 19,2 Prozent auf insgesamt 307.763 Fahrzeuge, was einem Anteil von 4,4 Prozent am Pkw-Bestand entspricht. Besonders dynamisch entwickelten sich Hybridfahrzeuge ohne Plug-in mit einem Plus von 25,1 Prozent auf 441.991 Fahrzeuge (6,3 % Anteil). Plug-in-Hybride (PHEV) stiegen um 9,5 Prozent auf 176.664 Fahrzeuge (2,5 % Anteil). Insgesamt verfügt damit inzwischen weiterhin rund jedes achte Fahrzeug in Baden-Württemberg über einen elektrifizierten Antrieb.
Vergleich mit Deutschland:
Bundesweit ergibt sich ein ähnliches Bild. Der Anteil der BEV liegt bei 3,9 Prozent bzw. 1.929.651 Fahrzeugen, bei einem Zuwachs von 21,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Hybridfahrzeuge ohne Plug-in (+26,9 %) und PHEV (+13,7 %) legten deutlich zu. Baden-Württemberg weist damit weiterhin einen leicht höheren BEV-Anteil am Pkw-Bestand auf als der Bundesdurchschnitt.
| Kraftstoffart | Pkw | Anteil am Bestand | +/- Vorjahresmonat |
|---|---|---|---|
| Benzin | 4.128.876 | 58,9% | -1,8% |
| Diesel | 1.913.024 | 27,3% | -2,8% |
| Gas (insgesamt) | 38.380 | 0,5% | -6,0% |
| Elektro (BEV) | 307.763 | 4,4% | +19,2% |
| Hybrid (ohne Plug-in) | 441.991 | 6,3% | +25,1% |
| Plug-in Hybrid (PHEV) | 176.664 | 2,5% | +9,5% |
| Sonstige | 1.152 | 0,0% | -2,5% |
| Gesamt | 7.007.850 | +0,3% |
| Kraftstoffart | Pkw | Anteil am Bestand | +/- Vorjahresmonat |
|---|---|---|---|
| Benzin | 29.545.682 | 59,6% | -1,8% |
| Diesel | 13.554.680 | 27,3% | -3,0% |
| Gas (insgesamt) | 356.232 | 0,7% | -5,9% |
| Elektro (BEV) | 1.929.651 | 3,9% | +21,5% |
| Hybrid (ohne Plug-in) | 3.093.219 | 6,2% | +26,9% |
| Plug-in Hybrid (PHEV) | 1.085.901 | 2,2% | +13,7% |
| Sonstige | 9.364 | 0,0% | -6,9% |
| Gesamt | 49.574.729 | +0,3% |
Quelle: Bestandsstatistik des Kraftfahrtbundesamts (FZ27)
Knapp zwei Drittel der Neuzulassungen in Baden-Württemberg sind elektrifizierte Fahrzeuge
Von Januar bis Dezember 2025 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 401.155 Pkw neu zugelassen, was einem leichten Rückgang von –0,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Benziner machten 22,1 % der Neuzulassungen aus (88.474 Fahrzeuge) und sanken um –22,5 %. Der Diesel-Anteil lag bei 13,8 % (55.431 Fahrzeuge, –18,9 %). Damit entfielen erstmals weniger als 36 % der Neuzulassungen in Baden-Württemberg auf Benzin- und Dieselfahrzeuge. Im Bundesvergleich lagen die Anteile bei 27,2 % (Benzin) und 13,8 % (Diesel).
BEV-Neuzulassungen steigen um 26,8 %
Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) verzeichneten in Baden-Württemberg 84.297 Neuzulassungen, ein Zuwachs von +26,8 % gegenüber dem Vorjahr. Ihr Marktanteil betrug 21,0 % (Deutschland: 19,1 %). Auch Plug-in-Hybride (PHEV) legten deutlich zu: Mit 55.515 Neuzulassungen stieg deren Zahl um +39,6 % auf einen Marktanteil von 13,8 % (Deutschland: 10,9 %). Damit lag der BEV-Anteil in Baden-Württemberg erneut deutlich über dem Diesel-Anteil.
Elektrifizierte Fahrzeuge prägen den Neuwagenmarkt
63,8 % der Neuzulassungen in Baden-Württemberg entfielen auf BEV, Plug-in-Hybride oder Hybride ohne Stecker. Letztere kamen auf 116.192 Fahrzeuge (+2,1 %) und einen Anteil von 29,0 % (Deutschland: 28,6 %). Gasbetriebene Fahrzeuge (1.217 Neuzulassungen) erreichten einen Marktanteil von 0,3 % und gingen um –17,0 % zurück. Der nahezu vollständige Rückgang der Neuzulassungen ist damit auf Benzin- und Dieselfahrzeuge zurückzuführen, während elektrifizierte Antriebe weiter zulegen.
| Kraftstoffart | Anteil | Neuzulassungen | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Benzin | 22,1% | 88.474 | -22,5% |
| Diesel | 13,8% | 55.431 | -18,9% |
| Gas (insgesamt) | 0,3% | 1.217 | -17,0% |
| Elektro (BEV) | 21,0% | 84.297 | +26,8% |
| Hybrid (ohne Plug-in) | 29,0% | 116.192 | +2,1% |
| Plug-in Hybrid (PHEV) | 13,8% | 55.515 | +39,6% |
| Sonstige | 0,0% | 29 | 0,0% |
| Neuzulassungen insgesamt | 401.155 | -0,7% |
Quelle: Monatliche Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamts (FZ.8)
| Kraftstoffart | Anteil | Neuzulassungen | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Benzin | 27,2% | 777.641 | -21,6% |
| Diesel | 13,8% | 395.022 | -18,3% |
| Gas (insgesamt) | 0,4% | 12.082 | -12,8% |
| Elektro (BEV) | 19,1% | 545.142 | +43,2% |
| Hybrid (ohne Plug-in) | 28,6% | 816.111 | +8,0% |
| Plug-in Hybrid (PHEV) | 10,9% | 311.398 | +62,3% |
| Sonstige | 0,0% | 195 | -27,0% |
| Neuzulassungen insgesamt | 2.857.591 | +1,4% |
Quelle: Monatliche Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamts (FZ.8)
Baden-Württemberg verfügt zum 01.12.2025 über 32.329 öffentlich zugängliche Ladepunkte, davon 26.752 Normalladepunkte (NLP) und 5.577 Schnellladepunkte (SLP). Der Anteil der Schnellladepunkte am Gesamtbestand liegt bei 17 % (Deutschland: 25 %). Die gesamte installierte Ladeleistung beträgt 1.061.527 kW; die durchschnittliche Leistung je Ladepunkt liegt bei 33 kW (Deutschland: 43 kW). Gegenüber Dezember 2024 entspricht dies einem Ausbau um 14 % bei den Ladepunkten und 22 % bei der Ladeleistung.
Verfügbarkeit und Versorgungsdichte der Ladepunkte
Mit 285 Ladepunkten pro 100.000 Einwohner liegt Baden-Württemberg über dem Bundesdurchschnitt von 222. Gleichzeitig weist Baden-Württemberg einen im Bundesvergleich niedrigeren Anteil an Schnellladepunkten auf (BW: 17 %, Deutschland: 25 %).
Deckungsgrad nach AFIR-Verordnung
Auf Basis des Pkw-Bestands zum 01.10.2025 (BEV 307.763, PHEV 176.664) ergibt sich nach AFIR (1,3 kW je BEV; 0,8 kW je PHEV) ein rechnerischer Bedarf von 541.423 kW. Dem steht eine verfügbare Ladeleistung von 1.061.527 kW gegenüber. Der Deckungsgrad beträgt damit 196 % (Deutschland: 230 %).
| Bundesland | NLP | SLP | gesamt | kW gesamt | kW je LP | LP je 100.000 EW | Anteil SLP |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 26.752 | 5.577 | 32.329 | 1.061.527 | 33 | 285 | 17% |
| Bayern | 26.952 | 9.028 | 35.980 | 1.543.875 | 43 | 268 | 25% |
| Berlin | 5.569 | 1.040 | 6.609 | 179.398 | 27 | 175 | 16% |
| Brandenburg | 3.061 | 1.474 | 4.535 | 233.464 | 51 | 176 | 33% |
| Bremen | 1.137 | 301 | 1.438 | 46.195 | 32 | 208 | 21% |
| Hamburg | 3.753 | 785 | 4.538 | 166.844 | 37 | 238 | 17% |
| Hessen | 11.217 | 3.830 | 15.047 | 669.099 | 44 | 234 | 25% |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1.777 | 943 | 2.720 | 145.625 | 54 | 167 | 35% |
| Niedersachsen | 12.940 | 5.563 | 18.503 | 867.185 | 47 | 227 | 30% |
| Nordrhein-Westfalen | 28.318 | 8.672 | 36.990 | 1.446.388 | 39 | 203 | 23% |
| Rheinland-Pfalz | 4.544 | 2.607 | 7.151 | 389.702 | 54 | 171 | 36% |
| Saarland | 969 | 370 | 1.339 | 54.698 | 41 | 135 | 28% |
| Sachsen | 4.730 | 1.920 | 6.650 | 275.001 | 41 | 163 | 29% |
| Sachsen-Anhalt | 2.122 | 1.247 | 3.369 | 184.084 | 55 | 155 | 37% |
| Schleswig-Holstein | 5.448 | 1.839 | 7.287 | 295.863 | 41 | 246 | 25% |
| Thüringen | 2.370 | 1.485 | 3.855 | 215.438 | 56 | 182 | 39% |
| Deutschland | 141.659 | 46.681 | 188.340 | 7.774.384 | 43 | 222 | 25% |
Quelle: Bundesnetzagentur, Stichtag 01.12.2025
Bundesweit gibt es derzeit 50 öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen (350 bar und 700 bar). In Baden-Württemberg kann aktuell an 7 Standorten Wasserstoff getankt werden, zwei weitere Standorte befinden sich in der Realisierung. Parallel werden die bestehenden und entstehenden Stationen für die 350-bar-Betankung von Nutzfahrzeugen ausgebaut.
Quelle: H2 Mobility, Stand 15.01.2026
Die folgenden Grafiken zeigen einen Vergleich der Antriebsarten, der Wirkungsgrade und der Umweltbilanzen batterieelektrischer und wasserstoff-brennstoffzellenelektrischer Fahrzeuge sowie von Fahrzeugen, die mit regenerativen Kraftstoffen betrieben werden.
Die jährlich aktualisierte Datenbank für Wasserstoffproduktionsprojekte der Internationalen Energieagentur (IEA) umfasst alle Projekte, die - Stand Oktober 2024 - seit 2000 weltweit in Auftrag gegeben wurden, um Wasserstoff für Energiezwecke oder zur Bekämpfung des Klimawandels zu produzieren. Sie umfasst Projekte, die entweder das Ziel haben, die mit der Herstellung von Wasserstoff für bestehende Anwendungen verbundenen Emissionen zu verringern, oder Wasserstoff als Energieträger oder industrielles Ausgangsmaterial in neuen Anwendungen einzusetzen, die das Potenzial haben, eine emissionsarme Technologieoption zu sein. Projekte, die sich in Planung oder im Bau befinden, sind ebenfalls enthalten.
Laut der Datenbasis der IEA sind bis einschließlich 2030 insgesamt 1.912 Wasserstoffprojekte mit einer Gesamtleistung von 894.730 MW angekündigt. Über zwei Drittel der Projekte (70 %) und mehr als die Hälfte der Leistung (55 %, 480.000 MW) entfallen auf Wasserstoff. Die Produktion von Ammoniak macht nur 15 % aller Anlagen aus, stellt jedoch über ein Drittel (34 %, 305.000 MW) der Leistung dar. Die restlichen Produkte machen zusammen etwa 12 % der bis 2030 angekündigten oder bereits umgesetzten Erzeugungsleistung aus.
Bis Ende 2024 sind weniger als 10 % der angekündigten Leistung realisiert. Der größte Teil der Projekte (507.000 MW) soll zwischen 2025 und 2030 umgesetzt werden. 428 Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 382.000 MW haben noch kein festgelegtes Inbetriebnahmedatum. Um die Projekte wie geplant zu realisieren, sind jährliche Zubauraten zwischen 50 und 560 % erforderlich.
Der überwiegende Teil der Projekte (95 %) befindet sich derzeit in der Konzeptphase (65 %) oder in der Phase einer Machbarkeitsstudie (31 %). Lediglich 2,5 % der Leistung aller gemeldeten Projekte haben eine endgültige Investitionsentscheidung (FID) erhalten oder sind bereits im Bau oder Betrieb. Auffällig ist, dass nur 0,4 % der Anlagenleistung für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe bis 2030 eine endgültige Investitionsentscheidung erhalten hat oder sich im Bau befindet.
In den europäischen Ländern werden eher mehrere Anlagen mit kleineren Leistungen installiert. Das zeigt sich besonders in Deutschland, wo sich 16.400 MW Leistung auf rund 180 Anlagen verteilen, was die größte Anzahl an angekündigten Anlagen darstellt. Australien plant insgesamt die größte installierte Leistung (108.000 MW). Berücksichtigt man neben den bloßen Ankündigen auch den Status der Projekte, zeigt sich, dass in China sowohl absolut (10.000 MW) als auch relativ (20,5 %) derzeit weltweit am meisten Erzeugungsleistung finanziert oder fortgeschritten ist. In Deutschland sind rund 9 % der bis 2030 angekündigten Leistung mit einer endgültigen Investitionsentscheidung hinterlegt (1.400 MW). In Australien sind derzeit nur 0,4 % (430 MW) mit einer endgültigen Investitionsentscheidung versehen. In Ländern wie Spanien, Brasilien und Chile, wo zwischen 50.000 und 70.000 MW Anlagenleistung angekündigt wurden, sind lediglich zwischen 0 und 0,5 % der Projektleistung finanziert.
Die zugehörigen Grafiken befinden sich im Datenmonitor Januar 2025.
Neben der Elektrifizierung steht das autonome Fahren und die digitale Vernetzung der PKW im Vordergrund derzeitiger technischer Entwicklungen. Die Digitalisierung ermöglicht optimierte oder völlig neue Mobilitätsangebote und -lösungen. Technologien der Kommunikation und Konnektivität, Sensoren und Aktoren, die Gewinnung, Verarbeitung, intelligente Nutzung und Analyse großer Datenmengen durch lernende Systeme hoher künstlicher Intelligenz sind die Grundlage dafür. Fahrzeuge werden zunehmend auf ihren funktionalen Charakter innerhalb des Mobilitätsnetzes reduziert, womit Betriebssysteme und deren Funktionalitäten an Bedeutung gewinnen. Detaillierte Informationen in Bezug auf aktuellen Entwicklungen im Bereich der Betriebssysteme können in einem Themenpapier des Clusters Elektromobilität Südwest abgerufen werden.
In Baden-Württemberg sind rund 480.000 Menschen in der Automobilwirtschaft beschäftigt. Damit hängt jeder zehnte Arbeitsplatz vom Automobil ab. Zum Automobilcluster zählt nicht nur der Fahrzeugbau selbst, sondern u.a. auch Beschäftigte anderer Branchen wie dem Maschinenbau oder dem Kfz-Handel wie die folgende Grafiken zu Beschäftigungstruktur zeigten. Wie sich Umsatz und Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) der Branche entwickelt haben, ist in den Tabellen zu sehen. Im bundesweiten Vergleich der Ausgaben für Forschung- und Entwicklung belegt Baden-Württemberg einem Spitzenplatz. Insbesondere der Kraftfahrzeugbau verfügt über eine hohe Innovationsdynamik.
Die Forschungsintensität in Baden-Württemberg betrug 2023 5,7 % des Bruttoinlandsprodukts und liegt damit weiterhin mit deutlichem Abstand an der Spitze aller Bundesländer (Bundesdurchschnitt knapp 3,2 %). Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen zwischen 2021 und 2023 um 5,7 Mrd. Euro bzw. 19 % auf insgesamt 36,1 Mrd. Euro. Mit einem Anteil von 27 % an den gesamten deutschen FuE-Ausgaben bleibt Baden-Württemberg das forschungsintensivste Bundesland.
| Bundesland | Wirtschaftssektor | Staatssektor | Hochschulsektor | Insgesamt |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 4,8 | 0,4 | 0,5 | 5,7 |
| Rheinland-Pfalz | 2,9 | 0,2 | 0,5 | 3,6 |
| Bayern | 2,6 | 0,3 | 0,5 | 3,4 |
| Berlin | 1,1 | 1,1 | 0,9 | 3,1 |
| Hessen | 2,2 | 0,3 | 0,5 | 3,0 |
| Bremen | 0,8 | 1,3 | 0,7 | 2,8 |
| Niedersachsen | 1,9 | 0,4 | 0,5 | 2,7 |
| Hamburg | 1,7 | 0,4 | 0,6 | 2,6 |
| Thüringen | 1,1 | 0,6 | 0,9 | 2,6 |
| Nordrhein-Westfalen | 1,3 | 0,4 | 0,6 | 2,3 |
| Sachsen | 0,7 | 0,8 | 0,8 | 2,3 |
| Saarland | 0,5 | 0,5 | 0,6 | 1,6 |
| Brandenburg | 0,3 | 0,7 | 0,4 | 1,5 |
| Schleswig-Holstein | 0,6 | 0,4 | 0,5 | 1,5 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 0,2 | 0,6 | 0,6 | 1,4 |
| Sachsen-Anhalt | 0,3 | 0,5 | 0,6 | 1,4 |
| Deutschland | 2,2 | 0,4 | 0,6 | 3,2 |
Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik, Statistisches Bundesamt, Arbeitskreis »Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder«
