Ein Tablet steht neben einem blauen Notizblock, einem Handy und einer Tasse Kaffee auf einem runden Holztisch. Im Hintergrund sieht man einen Holzstuhl, eine Pflanze und eine Fensterfront.
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Neuer Förderaufruf für klimafreundliche Busse

Im Fokus der Bundesförderung stehen Busse mit Batterie- und Brennstoffzellentechnologie und die dazugehörige Lade- und Tankinfrastruktur. Skizzen können bis einschließlich 21. Juli 2026 über das easy-Online-Portal eingereicht werden.

In Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen fahren bereits Brennstoffzellen-Range-Extender Busse im ÖPNV, gefördert im Rahmen der Projekte H2Rhein-Neckar & H2Rivers, inklusive passender neuer Infrastruktur, koordiniert mit der e-mobil BW.
e-mobil BW/ Volker Banhardt

Der neue Förderaufruf richtet sich insbesondere an Verkehrsunternehmen im ÖPNV, Linien-, Fern- und Gelegenheitsverkehr sowie Betreiber von Verkehren auf Betriebsgeländen oder Flughäfen. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat den neuen Förderaufruf gemeinsam mit der NOW GmbH zur Unterstützung emissionsfreier Busflotten am 21.05.2026 veröffentlicht. Damit soll der Markthochlauf alternativer Antriebe im Personenverkehr weiter beschleunigt werden. Auf Grundlage des Bundeshaushalts 2026 sollen mindestens 1.500 Busse mit alternativen Antrieben auf Deutschlands Straßen gebracht und rund 150 Verkehrsunternehmen unterstützt werden. Eine Entscheidungshilfe, welcher Antrieb für welchen Einsatz einer Busflotte am besten passt, hat die Landesagentur e-mobil BW, im Rahmen des Strategiedialog Automobilwirtschaft BW (SDA), kompakt zusammengestellt. Dabei sollte auch die passende Lade- bzw. Tankinfrastruktur berücksichtigt werden, die im aktuellen Förderaufruf ebenfalls unterstützt wird.

 

Förderzuschuss für Busse und Infrastruktur

Die neue Förderrichtlinie wurde vom Projektträger Jülich veröffentlicht, der die Förderausschreibung koordiniert. Die „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ bezieht sich auf die Beschaffung oder auch die Umrüstung von batterieelektrischen Bussen, Batterie-Oberleitungsbussen sowie Brennstoffzellenbussen und Batteriebussen mit Brennstoffzelle als Range-Extender sowie der dazugehörigen Lade- und Tankinfrastruktur. Der neue Förderaufruf startet ab dem 26.05.2026 mit der Einreichungsphase. Bis einschließlich 21. Juli 2026 können Skizzen für das Fördervorhaben über das easy-Online Portal eingereicht werden. Bezogen auf die förderfähigen Ausgaben (Investitionsmehrausgaben) wird bei Bussen für das Aktivierungsprogramm (Fördersäule 1 und 3) eine Förderquote von bis zu 70 Prozent und für das Skalierungsprogramm (Fördersäule 2) eine Förderquote von bis zu 55 Prozent gewährt. 

 

NOW informiert über die Förderung klimafreundlicher Busse

Ein Online-Seminar der NOW GmbH informiertam 28.05.26 von 13-14 Uhr, was für eine Einreichung wichtig ist. Die Umsetzung der Förderung erfolgt durch die NOW und den Projektträger Jülich. Teile der Förderung werden im Rahmen des Deutschen Aufbau‑ und Resilienzplans (DARP) über die europäische Aufbau‑ und Resilienzfazilität (ARF) kofinanziert.

 

Quelle: Bundesministerium für Verkehr