Am 18. Juni 2026 präsentierten die Projektpartner des Forschungsprojekts U-Shift II am Karlsruher Institut für Technologie die Ergebnisse ihrer mehrjährigen Entwicklungsarbeit. Teilnehmende aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Verwaltung kamen zusammen, um sich über die Projektergebnisse zu informieren und das entwickelte Fahrzeugkonzept live zu erleben. Die e-mobil BW war als Mitglied des Projektbeirats in das Vorhaben eingebunden und nahm an der Abschlussveranstaltung teil.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung in Karlsruhe gaben die Projektpartner Einblicke in die technische Entwicklung des modularen Fahrzeugkonzepts und demonstrierten dessen Funktionsweise. Darüber hinaus wurden mögliche Anwendungsfelder sowie Perspektiven für den zukünftigen Einsatz solcher Fahrzeugkonzepte diskutiert.
Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordinierte Projekt U-Shift verfolgt einen modularen Ansatz: Ein autonomes, elektrisches Fahrmodul („Driveboard“) wird flexibel mit unterschiedlichen Transportkapseln kombiniert. Dank der sogenannten „On-the-Road“-Modularisierung können die Kapseln ohne Bedienpersonal und spezielle Infrastruktur direkt auf der Straße gewechselt werden.
Die Projektergebnisse zeigen das Potenzial dieses Konzepts für flexible Mobilitäts- und Logistikanwendungen. Mögliche Einsatzfelder reichen von On-Demand-Shuttles über urbane Lieferlogistik und Paketverteilung bis hin zu mobilen Dienstleistungen. Damit liefert U-Shift II wichtige Impulse für die Entwicklung innovativer Mobilitäts- und Logistiksysteme.
Zu den Gästen der Abschlussveranstaltung zählte auch Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg. Sie informierte sich vor Ort über die Projektergebnisse und tauschte sich mit den Projektpartnern aus.
Das Forschungsprojekt U-Shift II wurde im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg (SDA) gefördert. Projektpartner waren neben dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Ulm sowie das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS). Die e-mobil BW war als Mitglied des Projektbeirats in das Vorhaben eingebunden.
