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Zukünftige Verkehrskonzepte

3,5 Millionen Euro für „Mobility Living Lab“

Das Wissenschaftsministerium fördert das Mobilitätsprojekt „Mobility Living Lab“ der Universität Stuttgart mit 3,5 Millionen Euro. Auf dem Campus der Universität wird erprobt, wie Technologien für klimafreundliche Mobilität nutzerfreundlich eingesetzt werden können.

Am 29. Juni 2020 übergab Wissenschaftsministerin Theresia Bauer den Förderbescheid an den Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Wolfram Ressel. (c) Universität Stuttgart / Uli Regenscheit

Das Mobility Living Lab (MobiLab) der Universität Stuttgart geht als Leuchtturmprojekt aus dem Ideenwettbewerb des Wissenschaftsministeriums „Mobilitätskonzepte für den emissionsfreien Campus“ hervor, für den sich elf Hochschulen beworben haben. Die Universität Stuttgart hat sich bis zum Jahr 2035 die energiebezogene Klimaneutralität als Ziel gesteckt. Im Bereich der Mobilität bilden eine RoadMap und die folgenden Maßnahmen im „Mobility Living Lab“ die erste Stufe, um dieses ambitionierte Klimaziel zu erreichen. Die Universität Stuttgart erhielt dazu eine Förderzusage des Wissenschaftsministerium in Höhe von 3,5 Millionen Euro.

Im MobiLab-Konzept wirkt das vom Land vorgegebene Parkraummanagement als wichtige Anreizkomponente, um das Mobilitätsverhalten zu verändern. Mit innovativen Modulen wie dem automatisierten Campus Shuttle, selbstentwickelten autonomen Rollern, einem automatischen Fahrradparkhaus und einer Forschungsstraße werden zugleich die Forschungsstärken der Universität sichtbar gemacht und für die Menschen zugänglich. „Das Stuttgarter Konzept zeigt, dass ein Hochschulcampus das ideale Reallabor sein kann, in dem neue Ideen entwickelt, getestet und umgesetzt werden“, sagte die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

 

Klimafreundliche Mobilität in der Praxis

Das Vorhaben ist eingebettet in den Strategiedialog Automobilwirtschaft. MobiLab soll Ideen und Inspiration liefern, wie mit modernen Mobilitätstechnologien nutzerorientiert klimafreundliche Mobilität in der Praxis gelingen kann. „Wenn die Menschen direkt erfahren, wie praktikabel und vor allem erlebbar neue Mobilitätslösungen sind, trägt dies zur Verhaltensänderung bei“, so Bauer. Das Mobilitätskonzept auf dem Campus könne daher auch Städten beispielhaft aufzeigen, wie nachhaltige Mobilität nutzerfreundlich umgesetzt werden könne.

Quelle: Wissenschaftsministerium BW & Universität Stuttgart