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Elektromobilität

BMWi fördert Entwicklung nachhaltiger Batterien

Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine neue Forschungsförderung bekanntgegeben, mit der das Ministerium die Forschung und Entwicklung für nachhaltige Batterien unterstützen will. Für die mit 180 Millionen Euro ausgestattete Initiative können bis zum 21. April Projektskizzen eingereicht werden.

Die Batterie-Förderung des Bundes geht mit einer 180-Millionen-Euro-Förderinitiative für nachhaltige Batterien weiter. Foto: (c) iStockphoto/Porta

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) baut seine Batteriezellförderung weiter aus: Mit einer neuen Förderinitiative unterstützt das BMWi jetzt die Forschung und Entwicklung für nachhaltige Batterien. Sie nimmt den gesamten Lebenszyklus von Batterien und insbesondere die Nachhaltigkeit in den Blick und soll die Wettbewerbsfähigkeit der wachsenden Batterieindustrie in Deutschland weiter stärken. Das Ziel sind Batterien „made in Germany“, die höchsten Ansprüchen an Qualität und Nachhaltigkeit genügen. Hierzu sollen die Forschungs- und Innovationsprojekte beitragen.

Bis zum 21. April 2021 können Projektskizzen für eine Forschungsförderung in den Bereichen Nachhaltigkeit und Recycling, Digitalisierung der Batterieproduktion, Batterietest und -zertifizierung und Anwendungen neuer Batterietechniken eingereicht werden. Für die Förderinitiative stehen 180 Millionen Euro bereit.

Die neue Forschungsförderung ergänzt die beiden laufenden Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse (kurz: IPCEI), die die Produktion innovativer Batterien voranbringen. Im Rahmen dieser IPCEI-Vorhaben unterstützt das BMWi bereits 15 Unternehmen in Deutschland, eine durchgängige Wertschöpfungskette für Batterien in Europa aufzubauen: von der Aufbereitung der Rohstoffe über die Produktion bis hin zum Recycling. Weitere rund 45 Unternehmen aus elf EU-Mitgliedstaaten sind hieran beteiligt.

Quelle: BMWi