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Brennstoffzellentechnologie

Energiepolitisches Gespräch zur Energiewende

Beim zehnten Energiepolitischen Gespräch diskutierten Vertreter von Verbänden, Kommunen und Unternehmen in virtueller Runde, wie die Energiewende in Baden-Württemberg weiter vorangebracht werden kann. Gesprächsschwerpunkt bildete das Themenfeld grüner Wasserstoff. Auch e-mobil BW nahm am Gespräch teil.

Wasserstoff aus regenerativen Quellen ist ein Schlüselelement für die Energiewende und die Dekarbonisierung der baden-württembergischen Wirtschaft. Foto: (c) e-mobil BW / KD Busch

Auf Einladung der Landesregierung hat das zehnte Energiepolitische Gespräch stattgefunden. In der virtuellen Runde diskutierten Spitzenvertreterinnen und -vertreter der Wirtschafts-, Energiewirtschafts-, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände, der Gewerkschaften, der Verbraucherzentrale, der Kommunalen Landesverbände und der großen Energieversorgungsunternehmen im Land darüber, wie die Energiewende in Baden-Württemberg weiter vorangebracht werden kann. Gesprächsschwerpunkt bildete in diesem Jahr das Themenfeld grüner Wasserstoff. Auch die e-mobil BW wirkte am virtuellen Austausch mit.

Land kann weltweit führende Rolle bei Wasserstoffwirtschaft spielen

Ministerpräsident Kretschmann bekräftigte: „Unser Land hat die besten Voraussetzungen, um die Wasserstoffwirtschaft voranzubringen und weltweit eine führende Rolle zu spielen. Wir haben langjährige Erfahrung in Forschung und Entwicklung, eine hohe technologische Kompetenz und eine große Innovationskraft.“ Im vergangenen Jahr habe das Umweltministerium daher eine Wasserstoff-Strategie für Baden-Württemberg entwickelt, sagte Energieminister Untersteller. „Die Landesregierung hat mit dieser Roadmap Wasserstoff Baden-Württemberg ein wichtiges Signal für den angestrebten Markthochlauf der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in Baden-Württemberg gesetzt.“

Wasserstoff-Roadmap mit 29 konkreten Maßnahmen

Die Roadmap Wasserstoff enthalte einen Fahrplan für die Umsetzung auf Landesebene mit 29 konkreten Maßnahmen, die von der Wasserstofferzeugung und -infrastruktur über die Technologieentwicklung, die Industrialisierung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien bis zu den verschiedenen Anwendungsfeldern alles umfasse. Mit dem Einsatz von grünem Wasserstoff werde ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet und es bestehe darüber hinaus ein erhebliches ökonomisches Potenzial für den Industrie- und Technologiestandort Baden-Württemberg, hob Untersteller hervor: „Bei entsprechender Umsetzung können bis zu 16.000 neue Arbeitsplätze und neun Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2030 in Baden-Württemberg entstehen.“

Quellen: Staatsministerium Baden-Württemberg & Umweltministerium Baden-Württemberg