Elektromobilität
Baden-Württemberg kommt beim klimafreundlichen Straßengüterverkehr sichtbar voran. Mittlerweile stehen im Land über 50 Lkw-Ladepunkte im (halb-)öffentlichen Raum zur Verfügung. Parallel dazu wächst auch der Fahrzeugbestand: Bereits mehr als 1.000 batterieelektrische Lkw der Klassen N2 und N3 sind in Baden-Württemberg zugelassen. Damit zeigt sich, dass der Markthochlauf von E-Lkw und Ladeinfrastruktur spürbar an Fahrt aufnimmt.
Der Markthochlauf von batterieelektrischen Lastkraftwagen und der zugehörigen Ladeinfrastruktur gewinnt in Baden-Württemberg zunehmend an Dynamik. Aktuell stehen landesweit mehr als 50 Lkw-Ladepunkte im (halb-)öffentlichen Raum zur Verfügung. Diese Ladepunkte sind speziell auf die Anforderungen des schweren Güterverkehrs ausgelegt und bilden eine wichtige Grundlage für den Einsatz von E-Lkw im regionalen und überregionalen Verkehr. Für die Zukunft ist ein flächendeckendes Lkw-Schnellladenetz entlang der Bundesautobahnen geplant: Geplant sind 351 Standorte, darunter etwa 130 unbewirtschaftete Rastanlagen bundesweit, die über Ausschreibungen erschlossen werden. 35 der 130 Standorte liegen dabei in Baden-Württemberg. Mit diesem Ausbau werden die Voraussetzungen für einen verlässlichen und leistungsfähigen Einsatz von E-Lkw im Fernverkehr geschaffen und der Hochlauf emissionsfreier Schwerlastfahrzeuge deutlich beschleunigt. Zusätzlich fördert das Land die Errichtung von neuen öffentlich zugänglichen Lkw-Ladestandorten inklusive Netzanschluss in Baden-Württemberg zum Laden von E-Lkw der EG-Fahrzeugklassen N2 und N3. Entstehen soll ein Basisladenetz für öffentliches Laden von E-Lkw im regionalen Straßennetz.
Parallel dazu entwickelt sich auch der Fahrzeugbestand positiv: In Baden-Württemberg sind inzwischen über 1.000 batterieelektrische Lkw der Fahrzeugklassen N2 und N3 zugelassen. Bis Ende 2026 sollen nach Berechnungen der Studie "Bedarfs- und Standortanalyse zum flächendeckenden Laden von E-Lkw in Baden-Württemberg" etwa 5.500 batterieelektrische Lkw der Klassen N2 und N3 im Land unterwegs sein. Im vierten Quartal 2025 lag der Anteil der Neuzulassungen emissionsfreier Lkw bei rund 14 %. Dies zeigt, dass immer mehr Unternehmen den Umstieg auf emissionsfreie Antriebe im Schwerlastverkehr vollziehen.
Der gleichzeitige Zuwachs bei Fahrzeugen und Ladepunkten unterstreicht, dass Baden-Württemberg auf einem guten Weg ist, die Voraussetzungen für einen klimafreundlichen Straßengüterverkehr zu schaffen. Der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie der kontinuierliche Fahrzeughochlauf bleiben zentrale Bausteine, um die Klimaziele im Verkehrssektor nachhaltig zu erreichen.
Quelle: NOW GmbH, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
