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Druckpapier einer Zeitung läuft über eine Walze. © iStock

Hydrogen technology

Förderwettbewerb für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Das Umweltministerium Baden-Württemberg unterstützt einen neuen Förderaufruf für das Programm „Trafo BW“ mit zwei Millionen Euro. Das Ziel: der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zum Durchbruch zu verhelfen.

Nahaufnahme einer Brennstoffzelle
Nahaufnahme einer Brennstoffzelle
© e-mobil BW / KD Busch

„Wir erhoffen uns hiervon innovative Projekte, die in der Praxis ganz konkret zeigen, wie die klimafreundliche Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie kostengünstiger werden und somit zur vollen Marktreife gelangen kann“, sagte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller.

Der Förderaufruf im Programm „Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW“ richtet sich an inter- und transdisziplinäre Forschungsvorhaben in Kooperation mit der Praxis, sogenannte Reallabore. Projektträger ist PTKA-BWP am Karlsruher Institut für Technologie. Stichtag für die Einreichung der Projektideen ist der 14.08.2018. Wissenschaft und Praxis sollen innovative Ideen entwickeln und testen können. Dabei sollen Herausforderungen bei der Weiterentwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie aus dem Weg geräumt werden. Beispielsweise stellen sich Fragen bei der Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien oder der Kopplung verschiedener Energiebereiche mittels Wasserstoff.

 

Um die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen, sollen neue Wege aufgezeigt und unterstützende Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Das Forschungsprogramm Trafo BW sucht Lösungsvorschläge für zentrale technologische und gesellschaftliche Herausforderungen bezüglich der Transformation des Energiesystems. Trafo BW wird bis zum Jahr 2021 mit insgesamt sechs Millionen Euro vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg / PTKA, Projektträger Karlsruhe