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Digitalisierung

Vernetzte Mobilitätslösungen für Baden-Württemberg

Gemeinsam mit 20 kommunalen Vertretern und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) hat das Fraunhofer IAO im Rahmen des Innovationsnetzwerks "MaaS@bw" digitale Mobilität vorausgedacht und in konkrete Handlungsempfehlungen überführt.

Für die Gestaltung zukünftiger Mobilität birgt die Digitalisierung viel Potenzial. Foto: (c) istockphoto/filadendron

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus, wie sind die Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer an ein modernes und nachhaltiges Mobilitätssystem? Welche Entwicklungspotenziale bietet die Digitalisierung im Kontext Mobilität? Diese und weitere Fragen hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO im Rahmen des Innovationsnetzwerks "MaaS@bw" gemeinsam mit 20 kommunalen Vertreterinnen und Vertretern und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) untersucht und in einem Leitfaden veröffentlicht, der Kommunen und Mobilitätsakteuren kostenlos zur Verfügung steht.

Digitale Anwendungen nutzen

Für die Gestaltung zukünftiger Mobilität birgt die Digitalisierung viel Potenzial. Dabei sind die Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten vielfältig: Ob digitale Mobilitätsangebote als Alternativen zum motorisierten Individualverkehr und ergänzendes Angebot zum ÖPNV oder Optimierung des Verkehrsmanagements durch Datennutzung, um verkehrsbedingte Emissionen zu reduzieren.

Um Mobilität nachhaltig zu verändern und die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, soll der Handlungsleitfaden Kommunen und Landkreise dabei unterstützen, aus Erfahrungen zu lernen und stadtspezifische Herausforderungen mit entsprechenden digitalen Mobilitätslösungen zu adressieren.

Leitfaden für Kommunen

Trotz der Vielfalt an möglichen Nutzungspotenzialen stehen viele Kommunen noch am Anfang. Das Fraunhofer IAO hat daher gemeinsam mit 11 Kommunen einen Leitfaden zur Implementierung digital vernetzter Mobilitätslösungen entwickelt. Der Leitfaden ist entlang von vier Handlungsfeldern strukturiert, die sich an Kommunen und Landkreise sowie Akteure auf Landesebene richten:

  • Bündelung von Kompetenzen und Strategie
  • Datenerhebung, -integration und -nutzung
  • Verstetigung von Strukturen zur Digitalisierung der Mobilität
  • Schaffung von Rahmenbedingungen

Quelle: Fraunhofer IAO