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Druckpapier einer Zeitung läuft über eine Walze. © iStock

Climate protection & Transport sector

Vom Jobticket bis zum Fuhrparkmanagement

In Baden-Württemberg pendeln täglich etwa 5,5 Millionen Menschen zur Arbeit – vorwiegend mit dem eigenen Pkw und zu einem großen Teil weniger als zehn Kilometer.

Eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr ist beispielsweise die Stadtbahn. Foto: (c) VVS

„Das Potenzial zum Umsteigen ist also groß. Gerade mit Blick auf die Luftreinhaltung sollten Arbeitgeber ihren Beschäftigten attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr aufzeigen“, sagte Minister Winfried Hermann anlässlich der Veröffentlichung der Förderrichtlinie.

 

Mit dem Förderprogramm „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ unterstützt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg Unternehmen sowie Behörden und Zusammenschlüsse ohne Erwerbscharakter in Städten und Gemeinden, in denen der Stickoxid-Grenzwert überschritten wird. Förderfähig sind u.a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten. 

 

In einem ersten Schritt sind Maßnahmen zur Analyse und Konzepterstellung förderfähig. In einem zweiten Schritt kann dann ein Zuschuss zu Umsetzungsmaßnahmen wie beispielsweise Radabstellanlagen beantragt werden. Ziel der Richtlinie ist damit die Förderung von ausgereiften und fundierten Maßnahmen im Bereich des Mobilitätsmanagements. Der Einsatz des Individualverkehrs mit Pkws soll verringert werden und die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emssionen sollen somit reduziert werden.

 

Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg