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Druckpapier einer Zeitung läuft über eine Walze. © iStock

Zukünftige Verkehrskonzepte

Zehn Projekte für die Zukunft der Mobilität

Die zehn innovativen Projekte des Technologietransferprogramms haben sich zu einer Abschlussveranstaltung in Stuttgart getroffen und sich gemeinsam über die Ergebnisse und Erkenntnisse der Vorhaben ausgetauscht. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) konnten im Rahmen der Projekte von der engen Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen profitieren.

Gruppenbild des Teams des TexEx-Projekts.
Das Team des Projekts TexEx präsentiert auf der Abschlussveranstaltung des Technologietransferprogramms "Innovative Mobilitätslösungen" zwei Fahrzeugtüren aus Textilien.
© e-mobil BW

Kleinen und mittleren Unternehmen fehlt häufig der wichtige Zugang zum Wissensfundus der exzellenten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Damit der Mittelstand in Baden-Württemberg die Potentiale des Technologiewandels nutzen kann, müssen der Innovations- und Wissenstransfer in den Bereichen Digitalisierung und Elektrifizierung über die Grenzen von Branchen, Technologien und Disziplinen hinweg gefördert werden.

 

Technologietransferprogramm "Innovative Mobilitätstechnologien"

Das Technologietransferprogramm „Innovative Mobilitätstechnologien“ hat zum Ziel, die bestehenden Hürden für den Mittelstand abzubauen und vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit für den Mittelstand zu ermöglichen, die sich an den konkreten Bedarfen der Unternehmen orientiert.

Das Technologietransferprogramm wurde im Rahmen der Mittelstandsoffensive Mobilität und des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. In Summe wurden zehn Projekte mit insgesamt rund drei Millionen Euro unterstützt, in denen mindestens zwei mittelständische Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und Universitäten an innovativen Technologien für eine intelligente und nachhaltige Mobilität arbeiten.

 

Intelligent und nachhaltig

Die thematische Spanne reicht von einer intelligenten Gelenkwelle, über die Anwendung von Textilien im Fahrzeuginterieur oder innovativen elektrischen Antrieben für eine Kehrmaschine bis hin zu einer hochintegrierten Produktion von Lithium-Ionen Pouchzellen unter Einsatz von hydraulischen Pressen. Die Projekte waren in 2019 gestartet und präsentieren sich in der Mediathek der Landeslotsenstelle Transformationswissen BW jeweils mit einem kurzen Video.

 

Statements zur Abschlussveranstaltung

Am am 21. Oktober 2021 trafen sich die Projektteilnehmenden zu einer Abschlussveranstaltung in Stuttgart. In seiner Begrüßung betonte Claus Mayer, Referatsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg die Rolle von mittelständischen Unternehmen. „KMU sind im Automobilbereich wesentlich, sie können entscheidende Nischen bedienen und die Branche am Laufen halten. Es gibt schöne Beispiele unter den Projekten, die das belegen.“

Für eine mögliche Fortführung der Projekte verwies er auf das Förderprogramm Invest BW Innovation, das in die zweite Runde gestartet ist. Ab sofort können wieder Förderanträge für Innovationsvorhaben eingereicht werden. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe, sowie Start-Ups aus Baden-Württemberg. Verbundvorhaben können auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg Anträge bis zum 15.Januar 2022 einreichen.

Als Anlaufstelle für mittelständische Unternehmen der Automobilindustrie empfahl Claus Mayer die Landeslotsenstelle Transformationswissen BW, die bei allen Fragen rund um die Transformation der Branche zur Verfügung steht.

Franz Loogen, Geschäftsführer der e-mobil BW verwies auf die Potentiale, auch nach Projektende. „Gut geht es uns nur, wenn wir die Transformation angehen. Heute sollte es für Sie ein Startschuss sein, weiter an Ihren Innovationen zu arbeiten. Denn Innovation bedeutet auch, aus dem Wissen Geld zu machen.“