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Eintauchen in die Mobilität von Morgen

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut testet Virtual Reality Technik am Stand von Lightshape – Foto: © e-mobil BW / KD Busch.
Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut testet Virtual Reality Technik am Stand von Lightshape – Foto: © e-mobil BW / KD Busch.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut besuchte den Baden-Württemberg Pavillon am Dienstag, 24. April, und ließ sich in Gesprächen mit den Ausstellern Highlights der Hannover Messe 2018 präsentieren. "Nicht nur die Produkte der Automobilindustrie werden sich verändern, auch die Prozesse der Produktentwicklung und -entstehung werden durch die Möglichkeiten der Digitalisierung andere", sagte die Ministerin im Gespräch mit dem Unternehmen Lightshape, das Virtual Reality Lösungen für Design- und Entwicklungsprozesse in der Automobilindustrie zeigte. Ausgestattet mit VR-Brille tauchte die Ministerin selbst in die virtuelle Welt ein.

Unter dem Motto „Boosting Future Mobility“ zeigen Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen auf dem Gemeinschaftsstand in Halle 27 neue Wege für den Transformationsprozess hin zu einer klimaschonenden und effizienten Mobilität.(Ausstellerliste,Ausstellerportraits). Im Ausstellungsbereich H75 auf der Energy, der internationalen Leitmesse für integrierte Energiesysteme und Mobilität, präsentieren sich insgesamt 26 Aussteller – vom Weltmarktführer bis zum Start-up.

Effizienz als Leitmotiv

Effizienz ist das Leitmotiv des Baden-Württemberg Pavillons. In Zukunft muss jedes Neu-Fahrzeug Effizienzrekorde erzielen können und der Energieverbrauch des Verkehrssektors von Jahr zu Jahr insgesamt sinken,“ lautet das erste Fazit der Hannover Messe für Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg, e-mobil BW GmbH. „Dieses Ziel erreichen wir nur in der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft."

Angebote für Studierende wichtig

"Der von uns als Innovationsagentur des Landes Baden-Württemberg begleitete Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg ist dazu angetreten, auch die Berufsausbildung sowie die Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf diesen Transformationsprozess einzustellen“, so Loogen. Der Baden-Württemberg Pavillon bietet einen sehr guten Einblick in diesen Prozess und war daher auch in diesem Jahr wieder Anlaufpunkt für die von der e-mobil BW organisierten Studierenden-Touren. Rund 120 Studierende von fünf Hochschulen aus Baden-Württemberg nutzten das Angebot. Seit Jahren gehören die Studierenden-Touren zum Messeangebot der Landesagentur. Denn gerade der frühe Praxisbezug und Kontakt zu Unternehmen sowie die Information, welche Anforderungen neue Technologien an die Kompetenzen von Studierenden stellen, ist enorm wichtig.

Digitalisierte und vernetzte Entwicklungsprozesse

Der Baden-Württemberg Pavillon präsentiert mehrere Beispiele innovativer Entwicklungsverfahren für neue Mobilitätslösungen, darunter das vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg geförderte Labornetzwerk Baden-Württemberg für Elektromobilität XiL-BW-e. Die Abkürzung XiL oder „x-in-the-Loop“ steht für das reibungslose Zusammenspiel von räumlich getrennten Prüfständen und Analysewerkzeugen.

Welche neuen Möglichkeiten die Anwendungen von Mixed- oder Augmented Reality bieten, zeigte Lightshape. Die Stuttgarter Firma gehört zu den Vorreitern in der Virtual Reality(VR) Szene und hat mit dem Holodeck seit 2015 eine Technologie im Angebot, mit der sich mehrere Nutzer kabellos in einem großen VR Raum bewegen können und sich weltweit vernetzen lassen.

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