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Mobilität der Zukunft mit 2,5 Millionen gefördert

Automatisiertes Fahren in der Stadt - Foto: (c) e-mobil BW / shutterstock.com (Chesky)
Landesregierung fördert Forschung auf dem Testfeld Autonomes Fahren

Wie können Kameras und Sensoren eines autonomen Fahrzeugs erkennen, ob ein Fußgänger die Straße überqueren will? Welche Maßnahmen müssen Kommunen ergreifen, damit der steigende Verkehr autonomer Fahrzeuge fußgänger- und radfahrerfreundlich gestaltet werden kann? Diese und weitere Fragen untersuchen fünf Forschungsprojekte auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) in Karlsruhe, Heilbronn und Bruchsal.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg fördern das „Smart Mobility“-Projekt mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. „Das autonome Fahren ist elementar für die Zukunft der Mobilität. Für den Automobilstandort Baden-Württemberg ist es überlebenswichtig, hierbei an der Spitze zu fahren. Mit dem Programm ´Smart Mobility` geben wir daher Forscherinnen und Forschern unserer Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, in transdisziplinären Projekten gemeinsam an diesen komplexen Fragestellungen und den notwendigen Technologien zu arbeiten“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zum Forschungsprojekt. Insbesondere die Sicherheit und Nützlichkeit des autonomen Fahrens wird untersucht. Die Relevanz des Projekts unterstützt auch Verkehrsminister Winfried Hermann: „Mit dem autonomen Fahren schlagen wir ein völlig neues Kapitel für die Mobilität der Menschen und den Transport der Güter auf. Es entstehen große Chancen insbesondere für den ÖPNV sowie die Verkehrssicherheit.“

Die fünf ausgewählten Projekte:

  • INTUITIVER - INTeraktion zwischen aUtomatIsierTen Fahrzeugen und leicht verletzbaren VerkehrsteilnehmERn, Universität Ulm
  • OpEr - Optimierung der visuellen Erkennbarkeit von Fußgängern auf Basis vernetzter Infrastruktur, KIT
  • SmartEPark - Smart Electric Parking, FZI
  • AutoRICH - Autonomes Fahren - Chancen und Risiken, Hochschule Karlsruhe
  • Smart Mobility Baden-Württemberg - Rechtliche Begleitforschung, FZI

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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