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Gesellschaft & Bildung

Berufsbildungsexzellenz Elektromobilität

Der Klimawandel fordert Lösungen zu nachhaltigem Energiemanagement und smarter Mobilität. Deren Umsetzung wiederum benötigt qualifizierte Fachkräfte, die maßgeblich über das berufliche Bildungssystem entwickelt werden müssen. Gemeinsam mit Partnern schafft das Fraunhofer IAO ein modulares und durchgängiges berufliches Bildungssystem, das bis zu hochschuladäquaten Abschlüssen des Bachelor Professional reicht.

Das Projekt "BexElektro 2024" ist eine Qualifizierungsoffensive für die Energie- und Mobilitätswende. Foto: (c) Monkey Business/AdobeStock

Für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt ist die berufliche Bildung das grundlegende Fundament, um dem zunehmenden Innovationsdruck standzuhalten. Auch im Themenfeld der Elektromobilität bestehen für viele Unternehmen hervorragende Marktchancen, doch es mangelt an verfügbarem Fachpersonal. Zudem müssen die Bildungsinhalte sehr schnell konzipiert und angeboten werden, um der großen Innovationsgeschwindigkeit in den technologischen Entwicklungen zu entsprechen.

Qualifizierte Fachkräfte für einen stark wachsenden Markt

Hier setzt das Projekt Berufsbildungsexzellenz Elektromobilität – BexElektro 2024, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegeben wurde, an: Gemeinsam mit Partnern baut das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO ein Innovationscluster aus Bildungsanbietern, Unternehmen aus Handwerk und Industrie, Technologieunternehmen und Sozialpartnern bzw. Verbänden auf. In einer vierjährigen Erprobungs- und Umsetzungsphase werden attraktive, effiziente und durchlässige Bildungswege mit hochwertigen Abschlüssen im Bereich Elektrotechnik entwickelt und getestet.

Dabei wird die Arbeit so angelegt, dass modulare Bildungsangebote gebildet werden, die transparent anrechenbar sind und somit die gewünschte Individualität, aber auch Anrechenbarkeit von Bildungsleistungen ermöglichen. Die Zusammensetzung der Bildungsanbieter umfasst Partner aus Baden-Württemberg, Niedersachsen und Sachsen.

Quelle: Fraunhofer IAO