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Elektromobilität

LEV brauchen andere Rahmenbedingungen

Neue Studie der e-mobil BW gibt Einblicke in die Chancen von elektrischen Klein- und Leichtfahrzeugen (LEV)

Foto: (c) e-mobil BW

Welche Lösungsmöglichkeiten bieten Klein- und Leichtfahrzeuge (LEV) für Städte und Kommunen in Deutschland, um Verkehr und Mobilität nachhaltiger zu gestalten? Haben sie das Potenzial durch die geringere Größe den Flächenverbrauch zu reduzieren, die Luftqualität zu steigern und dem Wunsch der Menschen nach Mobilität und gleichzeitig hoher Lebensqualität in den Städten gerecht zu werden? Der weltweite Markt zeigt insbesondere in Asien dynamische Entwicklungen bei der Verbreitung von LEV. Bietet der wachsende Markt auch Wertschöpfungspotenziale für baden-württembergische Hersteller? 

Diese und andere Fragen hat die Landesagentur e-mobil BW gemeinsam mit dem Cluster Elektromobilität Süd-West mit der aktuellen Untersuchung "Elektrische Klein und Leichtfahrzeuge – Chancen und Potenziale für Baden-Württemberg“ beleuchtet.  Der inhaltliche Fokus der Studie liegt insbesondere auf der Betrachtung der wirtschaftlichen Potenziale und verkehrlichen Wirkungen von drei- und vierrädrigen Klein- und Leichtfahrzeugen sowie auf Lastenpedelecs. Kleinstfahrzeuge wie E-Roller, E-Bikes und Pedelecs waren nicht Gegenstand der Untersuchung.


Hohe Energieeffizienz und geringer Flächenverbrauch

Die Studie wurde vom Institut für Fahrzeugkonzepte und Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Kooperation mit dem IMU-Institut erstellt und kommt zu einer differenzierten Analyse. Light Electric Vehicles (LEV) können zu einem klimafreundlicheren Verkehr und zu lebenswerteren Städten beitragen – allerdings nur wenn deutliche Änderungen der Rahmenbedingungen vorgenommen werden. 


Kontroverse Diskussion um andere Rahmenbedingungen

Die Studie konnte darlegen, dass LEV mit ihrer Energieeffizienz, geringerem Flächenverbrauch und geringeren Lärmemissionen einen Beitrag zu nachhaltigerem Verkehr leisten können. Deshalb lohnt es sich, sich mit den verkehrlichen und wirtschaftlichen Potenzialen auseinanderzusetzen und über die Stärkung baden-württembergischer Unternehmen in diesem Bereich nachzudenken. Die Vorstellung der Studie im Rahmen einer Clusterveranstaltung am 30. Oktober 2019 eröffnete den Dialog für eine weitere Bearbeitung im Cluster Elektromobilität Süd-West