Zum Hauptinhalt springen
© iStock

Automatisiertes Fahren

Projekt zu autonomem ÖPNV in Waiblingen geht in die zweite Phase

Mit dem Förderprojekt „AMEISE“ erprobt Waiblingen autonomes Fahren, um das Busverkehrsangebot zu erweitern und um einen Beitrag für die klimafreundliche Verkehrswende zu leisten. Nun startete die zweite Phase des Projektes.

Im Projekt AMEISE fördert das Verkehrsministerium Baden-Württemberg innovative Technologien, die neue Mobilität und Umweltschutz verbinden.

Mit einem kleinen elektrischen Bus werden im Förderprojekt "AMEISE" die verkehrlichen Auswirkungen des hochautomatisieren Fahrens erforscht und auf einer neuen Buslinie im Gewerbegebiet „Ameisenbühl“ in Waiblingen erprobt. Mit dem Förderbescheid über fast 750.000 Euro gab das Verkehrsministerium Baden-Württemberg nun den Startschuss für die zweite Projektphase. Weitere 250.000 Euro stellt der Verband Region Stuttgart im Rahmen des Programms „Modellregion für nachhaltige Mobilität“ zur Verfügung.

Akzeptanz als Schlüsselfaktor

Nachdem in der ersten Phase der elektrische Bus sowie die entsprechende Streckeninfrastruktur im Standardbetrieb im Ameisenbühl eingerichtet wurden, legt Phase zwei den Fokus auf die Erforschung der Akzeptanz von hochautomatisierten Mobilitätslösungen bei verschiedenen Nutzergruppen, wie Schüler:innen oder mobilitätseingeschränkten Personen. Hierzu wird ab Sommer 2022 ein autonomer Bus auf der etwa 2,2 Kilometer langen Strecke in Betrieb genommen. Nur für Notfälle soll es die Möglichkeit geben, dass ein Fahrzeugführer eingreift.

Chancen durch Automatisierung

Autonomes Fahren bietet große Potenziale für den öffentlichen Personennahverkehr: ein flächendeckendes Angebot ohne zeitliche Einschränkungen wäre dank Automatisierung möglich. Durch einen effizienteren und zugänglicheren ÖPNV können zudem Staus und der Bedarf an Parkplätzen reduziert und damit ein wichtiger Beitrag zu einer klimafreundlicheren Mobilität geleistet werden.

Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg