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Automatisiertes Fahren

Unterstützung für autonome Busse in Waiblingen

Mit dem Förderprojekt „AMEISE“ erprobt Waiblingen autonomes Fahren, um das Busverkehrsangebot zu erweitern und um einen Beitrag für die klimafreundliche Verkehrswende zu leisten. e-mobil BW unterstützte die Projektpartner Hochschule Esslingen und BridgingIT bei der Konzeption und Beantragung der Fördermittel.

Im Projekt AMEISE fördert und unterstützt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg innovative Technologien, die neue Mobilität und Umweltschutz verbinden. Foto: (c) Fotolia.com/226462799

Mit einem kleinen, nahezu vollautomatisierten Bus, wird im Förderprojekt "AMEISE" die Datenkommunikation erforscht und auf einer neuen Buslinie im Gewerbegebiet „Ameisenbühl“ in Waiblingen erprobt. Verkehrsminister Winfried Hermann übergab bei einer Online-Veranstaltung den Förderbescheid für Phase 1 an den Projektverbundführer Prof. Dr. Ralf Wörner von der Hochschule Esslingen.

Das Projekt „AMEISE“ unterscheidet sich von anderen Reallaboren, da es in wichtigen Teilthemen tiefgehende Entwicklungen und Untersuchungen durchführt. Zu den Teilthemen gehören besonders die Datenkommunikation mit straßenseitiger Infrastruktur, die Kostenermittlung, z.B. für einen gefahrenen Kilometer sowie die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Auch die Akzeptanz im Schülerverkehr, bei mobilitätseingeschränkten Personen und von Busfahrerinnen und Busfahrern wird untersucht.

Interdisziplinäres Konsortium

Zur Bearbeitung des Forschungsprojektes hat sich ein interdisziplinäres Konsortium gebildet. Das Projektteam besteht u.a. aus Experten der Hochschule Esslingen (Projektkoordinator) und der BridgingIT GmbH. Die Mitglieder des Clusters Elektromobilität Süd-West wurden bei der Projektkonzeption und Beantragung der Fördermittel von der e-mobil BW unterstützt.

Quelle: Verkehrsministerium Baden-Württemberg