Zum Hauptinhalt springen
© iStock

Standortförderung

Software im Fokus

Digitalisierung und Software stehen im Fokus des diesjährigen „Zulieferertag Automobilwirtschaft BW". Es gilt, ökonomische Chancen digitaler Fahrzeuganwendungen zu nutzen und potenzielle Risiken zu vermeiden.

V.l.n.r.: Franz Loogen, Geschäftsführer der e-mobil BW, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, sowie Saskia Schüttke, e-mobil BW, eröffnen den Zuliefertag Automobilwirtschaft BW 2021.
© e-mobil BW / KD Busch

„Die Software- und Elektronikarchitektur im Fahrzeug und die Infrastruktur werden in Zukunft immer bedeutender und komplexer“, eröffnet die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut den diesjährigen Zulieferertag Automobilwirtschaft BW. Denn digitale Fahrzeuganwendungen bergen große ökonomische Chancen, in punkto Sicherheit aber auch potenzielle Risiken.

In Esslingen kamen am 11. November internationale Branchenexpert:innen zusammen, um gemeinsam drängende Fragestellungen, wie etwa die Leistungsfähigkeit von Fahrerassistenzsystemen oder die Sicherheit im autonomen Fahrzeug, zu beleuchten. Mit 150 Teilnehmenden vor Ort und rund 270 digitalen Zuschauer:innen bietet der Zulieferertag Automobilwirtschaft BW auch in diesem Jahr wieder eine Plattform zur Vernetzung. 

Zulieferer im digitalen Aufbruch

„Der Mobilitätswandel bietet enorme Potenziale für Zulieferer und Dienstleister, auch wenn er große Herausforderungen für die Branche mit sich bringt. Zulieferer müssen es nun schaffen, sich an der Wertschöpfung von morgen zu beteiligen. Die Anpassung kann nur durch eine frühzeitige strategische Ausrichtung und Transformation der eigenen Strukturen und gezielte Weiterbildung und Qualifizierung gelingen“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Von Software-Spezialist:innen lernen

Verschiedene Impulsvorträge analysierten am Vormittag des Zulieferertags die Möglichkeiten von Betriebssystemen als digitales Nervensystem im Fahrzeug. Abschließend wurde in einer Talkrunde diskutiert, wie Zulieferer von Softwareunternehmen profitieren und mit ihnen zusammenarbeiten können.

Mit einer Pitch-Session am Nachmittag wurd ein besonderes Augenmerk auf die Zusammenarbeit mit Start-ups gelegt - und damit gleichzeitig der Auftakt für mobiliees BW gegeben. Das neue Kollaborationsformat der e-mobil BW unterstützt die Anbahnung von Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups der Mobilitätsbranche sowie mit Kommunen

Austausch über Landes- und Organisationsgrenzen hinweg

Auch in diesem Jahr war der Zulieferertag Automobilwirtschaft BW wieder international geprägt: In virtuellen Themenräumen präsentierten sich digitale Vorreiterunternehmen aus den Partnerländern Finnland, Israel und Großbritannien. „In Baden-Württemberg müssen wir bei Software-Anwendungen, Fahrzeug-Elektronik und Automotive Cybersecurity weiter vorankommen. Dies gelingt besonders gut, wenn wir europäisch übergreifend zusammenarbeiten“, sagt Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur e-mobil BW.

Bildergalerie