Zum Hauptinhalt springen

Wasserstofftechnologie

Wasserstoff-Wettbewerb kürt 30 Regionen

Das Bundesverkehrsministerium hat die Gewinner der zweiten Runde des HyLand-Wettbewerbs bekanntgegeben. Aufgrund der hohen Nachfrage und der qualitativ hochwertigen Bewerbungen wurde die ursprüngliche Anzahl von 20 potenziellen Gewinnern erhöht. Insgesamt werden nun 30 Regionen beim Aufbau einer lokalen Wasserstoffwirtschaft gefördert.

Mit der Förderung werden Kommunen und Regionen in zwei Kategorien gefördert. Foto: (c) Shutterstock / Raland

Mit dem Wettbewerb „HyLand-Wasserstoffregionen in Deutschland“ sollen Kommunen und Regionen dabei unterstützt werden, die Potenziale der Wasserstofftechnologie vor Ort zu erkennen („HyStarter“), tragfähige Konzepte zu erstellen („HyExperts“) sowie zusammen mit Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aktiv umzusetzten („HyPerformer“). In der zweiten Runde wurden 30 weitere Regionen ausgezeichnet, ausschließlich in den Kategorien HyStarter sowie HyExperts.

 

Gewinner aus Baden-Württemberg

Nachdem in der ersten Runde des HyLand-Wettbewerbs bereits drei Projekte in den Kategorien HyStarter, HyExpert und HyPerfomer ausgezeichnet wurden, finden sich auch in der zweiten Förderrunde baden-württembergische Regionen unter den Gewinnern. In der Kategorie HyStarter konnte sich der Landkreis Göppingen durchsetzen. Mit dem Ostalbkreis und dem Landkreis Reutlingen wurden erneut zwei Regionen im Land in der Kategorie HyExperts ausgezeichnet.

 

HyLand II mit zwei Kategorien

Die Gewinner der zweiten Förderrunde im HyLand-Wettbwerb werden in zwei Kategorien gefördert:

  • Die 15 Gewinner der Kategorie HyStarter erhalten für jeweils ein Jahr fachliche und organisatorische Unterstützung bei der Entwicklung eines regional zugeschnittenen Wasserstoffkonzepts sowie der Bildung eines Netzwerks für lokale Wasserstoffakteure. Betreuendes Konsortium für die HyStarter-Kategorie bilden die Unternehmen Energy Engineers GmbH, Spilett new technologies GmbH und Nuts One GmbH.
  • In der Kategorie HyExperts wird den Gebietskörpershaften der Gewinnerregionen eine Förderung von jeweils bis zu 400.000 Euro bereitgestellt. So können Beratungs-, Planungs sowie Dienstleistungen beauftragt werden. Ziel ist die Erstellung eines umsetzungsfähigen Gesamtkonzepts für eine regionale Wasserstoffwirtschaft.

 

Quelle: BMVI