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Druckpapier einer Zeitung läuft über eine Walze. © iStock

Wasserstofftechnologie

Beirat zur Wasserstoff-Roadmap BW tritt erstmals zusammen

Am 26. Januar fand die konstituierende Beiratssitzung zur Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg statt. Die Plattform H2BW koordiniert das 23-köpfige Expertengremium, welches durch die Vorsitzenden Markus Hölzle und Kirsten Westphal angeführt wird.

Logo der Plattform H2BW vor weißem Hintergrund
Die Plattform H2BW koordiniert und betreut die Sitzungen des neuen Gremiums, dem Beirat der Wasserstoff-Roadmap BW.
© e-mobil BW/KD Busch

Mit der konstituierenden Sitzung am 26. Januar 2022 hat der Beirat zur Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg seine Arbeit aufgenommen. Künftig soll der Beirat die Landesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Wasserstoff-Roadmap BW beraten. Das Expertengremium setzt sich aus 23 hochrangigen Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kommunen zusammen. Der Beirat war im November 2021 von der baden-württembergischen Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Thekla Walker berufen worden. 

Vorsitzende des Beirats bekanntgegeben

Professor Markus Hölzle vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ist in einer Videokonferenz zum Vorsitzenden des neu eingesetzten Beirats zur Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg gewählt worden. Als dessen Stellvertreterin fungiert Dr. Kirsten Westphal von der Stiftung H2 Global.

Unterstützung auf dem Weg zum Markthochlauf

Um eine Wasserstoffwirtschaft im Land aufbauen und etablieren zu können, kommt dem Beirat der Wasserstoff-Roadmap BW eine entscheidende Rolle zu. Aufgabe des Expertengremiums werde es sein, die Landesregierung auf dem Weg zum Markthochlauf von Wasserstoff zu begleiten und zu beraten, so Umweltministerin Thekla Walker. „Die Arbeit dieses vielseitig besetzten Beirats ist wichtig, um das Thema Wasserstoff weiter voranzubringen und durch seine Empfehlungen unsere Wasserstoff-Roadmap erfolgreich umzusetzen und weiterzuentwickeln“, betonte die Ministerin in Stuttgart. Damit steht der Beirat in engem Verhältnis zur Arbeit der Plattform H2BW. Diese unterstützt den Beirat, nimmt dessen Empfehlungen zur Umsetzung der Wasserstoff-Roadmap BW auf und organisiert die Sitzungen des Fachgremiums.

Baden-Württemberg wird Wasserstoffland

Um Baden-Württemberg mit seinen vielseitigen Akteuren im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie vorzustellen und aufzuzeigen, welche Potenziale einer Wasserstoffwirtschaft bereits vorhanden sind, hat die Plattform H2BW den Film „Baden-Württemberg wird Wasserstoffland!“ produziert. Hier wird deutlich: Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen gestalten in der Wasserstoffbranche den Fortschritt täglich aktiv mit.

Eine zentrale Übersicht der Wasserstoff-Aktivitäten im Land liegt derzeit nicht vor, ist jedoch entscheidend, um den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft weiter zu forcieren. Die Plattform H2BW trägt diese Informationen zusammen und wird im laufenden Quartal eine digitale Akteurslandkarte der baden-württembergischen Wasserstoffwirtschaft auf ihrer Website integrieren. Akteure der Wasserstoffwirtshaft sind eingeladen, sich online einzutragen und Teil der digitalen Wasserstofflandkarte Baden-Württembergs zu werden.

Plattform H2BW und die Wasserstoff-Roadmap

Die Wasserstoff-Roadmap BW beschreibt in 29 Maßnahmen wie Baden-Württemberg zum führenden Standort der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie werden kann. Dabei werden die verschiedenen Sektoren einer Wasserstoffwirtschaft betrachtet. Die erste und zentrale Maßnahme zur Umsetzung der Wasserstoff-Roadmap BW ist die Gründung der Plattform Wasserstoff Baden-Württemberg (H2BW). Sie wurde im März 2021 ins Leben gerufen und steht seit Juli 2021 allen Interessierten online unter www.plattform-h2bw.de zur Verfügung.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft