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Standortförderung

Rettungsschirm für Start-ups in der Krise verlängert

Start-ups sind durch die Corona-Pandemie weiterhin in einer schwierigen Lage. Das Programm "Start-up BW Pro-Tect" hilft ihnen, die Zeit bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Der Rettungsschirm wurde nun verlängert und aufgestockt.

Unterstützung in der Krise bietet das Programm "Start-up BW Pro-Tect" für Gründerinnen und Gründer. Foto: (c) Adobe Stock/NDABCREATIVITY

Der Rettungsschirm „Start-up BW Pro-Tect“ für krisengeschüttelte Start-ups wird bis Ende September verlängert und von 30 Millionen auf 36 Millionen Euro aufgestockt. Start-ups sind durch die Corona-Pandemie weiterhin in einer sehr schwierigen Lage. Industriepartner und private Investoren halten sich bislang mit neuen Kooperationen und Investments zurück, was in der Folge das Aus für viele Gründerinnen und Gründer bedeuten kann. Das Programm hilft den Jungunternehmen, die Zeit bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Die Start-ups haben in dieser Ausnahmesituation außerdem kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort, an die sie sich wenden können.

Details zu "Start-up BW Pro-Tect"

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg untersützt seit Juni 2020 Jungunternehmen mit dem Förderprogramm. „Start-up BW Pro-Tect“ wird wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen ersten Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Zuschuss auch bis zu 400.000 Euro betragen.

Das Programm ist ein zentraler Bestandteil der Landeskampagne „Start-up BW“ des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut.

Quelle: Wirtschaftsministerium