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Ladeinfrastruktur

Schnellladegesetz verabschiedet

Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben das Schnellladegesetz verabschiedet und somit die Grundlage für ein engmaschiges Schnellladeinfrastruktur-Netz geschaffen. Noch im Sommer 2021 soll hierfür eine europaweite Ausschreibung erfolgen.

Durch die Verabschiedung des Gesetzes wird in Deutschland mit 1.000 zusätzlichen Schnellladehubs ein engmaschiges Schnellladeinfrastruktur-Netz entstehen. Foto: (c) iStock / AlbertPego

Die Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos müssen sicher sein, auch auf längeren Strecken schnell ihren Akku ausreichend laden zu können, egal wo in Deutschland sie unterwegs sind. Gerade das schnelle Laden mit über 150 Kilowatt ist für eine uneingeschränkte Reichweite von E-Autos entscheidend - ob in der Stadt, auf der Landstraße oder auf der Autobahn. Dazu braucht es ein bundesweit flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzungsfreundliches Schnellladenetz.

Der Bundestag und der Bundesrat haben jetzt das "Gesetz zur Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge", kurz Schnellladegesetz (SchnellLG) verabschiedet. Mit dem Gesetz schafft das Bundesverkehrsministerium (BMVI) die Rechtsgrundlage für den gezielten Ausbau eines deutschlandweiten Netzes von Schnellladepunkten.

Deutschlandweite Schnellladeinfrastruktur

Mit 1.000 zusätzlichen Schnellladehubs soll ein engmaschiges Schnellladeinfrastruktur-Netz entstehen, das garantiert, dass die Nachfrage bei steigenden Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen auch zu Spitzenzeiten und an bisher unwirtschaftlichen Standorten gedeckt werden kann.

In enger Zusammenarbeit mit dem BMVI koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH seit 2020 die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die Ausschreibung für die Schnellladehubs soll im Sommer 2021 starten.

Quelle: BMVI